Presseberichte Jahreshauptversammlungen:
Schney. Zu Beginn der diesjährigen Generalversammlung der Freien Turnerschaft Schney begrüßte der 1. Vorsitzende Richard Hohmann die recht zahlreich erschienenen Vereinsangehörigen und freute sich besonders über die Anwesenheit mehrerer Ehrenmitglieder.
Der 2. Vorsitzende Karl-Heinz Lausberg bat sodann die Versammlungsteilnehmer, sich von den Plätzen zu erheben, um der im zurückliegenden Vereinsjahr gestorbenen Mitglieder Konrad Hohmann, Rudi Gärtner, Emmi Büchel, Rosalinde Hochwart sowie Sigrid Hohmann zu gedenken.
Der Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung durch Schriftführer Horst Hollfelder folgte der Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden Richard Hohmann, der zunächst die zahlreichen gelungenen Veranstaltungen wie die Kundgebung des DGB am 1. Mai 1991, den Festkommers des 1. FC Schney am 9. 8. 1991, die Durchführung der Kirchweih vom 7. - 9. 9. 1991, den vorweihnachtlichen Turnernachmittag am 2. Advent, die Winterwanderung mit stimmungsvollem Ausklang im "Keims Park" am 31. Januar 1992, den Theaterabend am 28. 3. sowie die verschiedenen Faschingsveranstaltungen ins Gedächtnis der Anwesenden zurückrief. Große Anerkennung habe die Freie Turnerschaft Schney am 26. Oktober vergangenen Jahres gefunden, als sie Gastgeberin für den Kreistag des BLSV gewesen sei; in diesem Zusammenhang verlas Richard Hohmann ein Schreiben des BLSV-Kreisvorsitzenden Dora, in dem sich dieser aufs herzlichste für die Organisation und Gastfreundschaft bedankte.
Weiter berichtete der 1. Vorsitzende von der abgeschlossenen Renovierung des Turnhallendaches, für die etwa 40.000 DM ausgegeben werden mußten und verlas sodann ein Protokoll über die ordnungsgemäße Auflösung der Karate-Abteilung der Freien Turnerschaft Schney, die am 31. März 1992 vorgenommen worden war.
Am Schluß seiner Ausführungen richtete Richard Hohmann herzliche Worte des Dankes an seine Vorstandschaftskollegen, an die Leitung des Vereins für Jugendpflege und Volksbildung eV. und an die treuen Helfer, die ihn seit Jahren bei allen Veranstaltungen tatkräftig unterstützen.
Oberturnwart Kurt Rehm konnte wie immer von einem ordnungsgemäßen Turnbetrieb berichten, dessen umfangreiche Angebotspalette auf der modernen Freisportanlage und in der Halle von Kindern, Schülern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren gerne genutzt werde. Aktive der Freie Turnerschaft Schney haben auch im Berichtszeitraum wieder bei überregionalen Wettkämpfen und Sportfesten erfolgreich mitgemacht, wie z. B. beim Turnfest in Hirschaid, wo über 100 Teilnehmer aus Schney mit von der Partie waren und gute bis hervorragende Plazierungen erreichten. Ein eindrucksvoller Beweis für die Breitenarbeit in der Freien Turnerschaft Schney sei die sehr große Zahl von Sport-, Gymnastik- und Kinderturnabzeichen, die wieder von Aktiven des Vereins erturnt worden sind. Abschließend bedankte sich der Oberturnwart bei den Übungsleitern Brigitte Bredel, Rudi Breuning, Carmen Hanisch, Karl-Heinz Lausberg, Friedel Rehm, Ina Rehm, Angelika Siebenhaar und Michael Stark und betonte, daß die sportlichen Erfolge größtenteils auf ihren Einsatz zurückzuführen sind.
Aus dem Bericht des Leichtathletikwarts Karl-Heinz Lausberg ging hervor, daß sich die Leichtathletik-Abteilung weiterhin im Aufwärtstrend befindet. Insgesamt wurden 39 Wettkämpfe besucht, die sich in zwei Skiveranstaltungen, 13 Sportfeste und 24 Laufwettbewerbe, bestehend aus Wald-, Straßen-, Berg- und Crossläufen, aufgliedern. Die Freie Turnerschaft Schney selbst hat mit dem Silvesterlauf (138 Teilnehmer), dem Waldlauf "Rund um die Kleine Aßlitz" (123 Teilnehmer) und dem Sportfest mit Bahneröffnung am 2. Mai (etwa 150 Teilnehmer) drei gelungene Leichtathletikveranstaltungen durchgeführt. Bei allen von den Schneyer Aktiven besuchten Wettkämpfen gab es hervorragende Plazierungen - besonders häufig "auf dem Treppchen" standen dabei Beate Scheler, Tanja Münch, Caroline Werner und vor allem Karl-Heinz Lausberg selbst, dem mit der Nominierung für die bayerische Auswahl in einem Ländervergleichskampf zwischen Bayern, Thüringen, Württemberg und der Schweiz eine besondere Ehre widerfahren war.
Bernhard Schöpf teilte in seinem Bericht mit, daß die 118 Mitglieder der Tennis-Abteilung des Vereins einem geregelten Spielbetrieb nachgehen, und daß weiterhin Trainingsstunden angeboten werden können; für die Aufstellung von Mannschaften, die sich mit anderen Vereinen messen können, sei die Zeit allerdings noch nicht ganz reif. Jedes Mitglied der Abteilung habe ein Pflichtstundenkontingent an Arbeiten für die Erhaltung der Tennisanlage zu leisten, das allerdings auch durch den Einsatz bei anderen Veranstaltungen des Vereins abgegolten werden könne.
Stabführer Heinrich Rehm führte aus, daß der Spielmannszug gegenwärtig aus 45 aktiven Musikern besteht, die von Bernd Gleitsmann (Blasmusik), Hans-Heinrich Bergmann (Flöten), Manfred Bergmann (Trommeln), und Frank Werner (Fanfaren) betreut werden. Großer Dank gebühre auch Kurt Feil, der sich mittlerweile zum Manager (Termine und Verträge) entwickelt habe sowie Andi Tischler, der weiterhin seine pädagogischen Fähigkeiten bei der Ausbildung des Flötennachwuchses einsetzt. In 25 Auftritten habe der Spielmannszug im letzten Jahr sein Können unter Beweis gestellt, und in diesem Jahr stehe ein ähnlich umfangreiches Programm auf dem Plan.
Der detaillierte Bericht des Vereinskassiers Frank Bergmann enthielt genaue Aufschlüsse über die Vermögensverhältnisse und Kassenvorgänge der Freien Turnerschaft Schney, der am Versammlungstag 524 Mitglieder angehörten. Die Umstellung auf elektronische Datenverarbeitung ist mittlerweile vollzogen, und auch bei den Sportveranstaltungen hat sich der Einsatz des Computers durch den Kassier und seine Frau Margit bestens bewährt.
Berthold Werner zollte Frank Bergmann höchstes Lob für die Kassenführung und wies auf die zusätzliche zeitliche Belastung hin, die der Computereinsatz für Frank und Margit Bergmann bedeutet.
Nach dem Abschluß der Berichte, der Aussprache und der Entlastung der Vorstandschaft für das abgelaufene Vereinsjahr ergriff der 2. Vorsitzende Karl-Heinz Lausberg das Wort, um sich im Namen aller Mitglieder bei Richard Hohmann für die vorbildliche Leitung dieses großen Vereins zu bedanken.
Unter Punkt "Sonstiges" der Tagesordnung wurden zunächst Einzelheiten zum Sonnwendfeuer am 12. Juni besprochen: die Mitglieder, die Brennmaterial gesammelt haben, werden gebeten, dieses in den nächsten Tagen anzuliefern, bzw. mit der Vorstandschaft Kontakt wegen des Abholens, das am 4. Juni erfolgt, aufzunehmen.
Großen Wert legt die Freie Turnerschaft Schney angesichts verschiedener Anfragen auf die Feststellung, daß sie zwar Eigentümer des Kirchweihergeländes ist, daß sich das Wehr jedoch in Privatbesitz befindet und der Verein somit nicht zum Unterhalt der Stauanlage verpflichtet ist; amtliche Bestätigungen dieses Sachverhalts liegen vor.
Abschließend wurden noch die Themen "85 Jahre Freie Turnerschaft Schney", 40-jähriges Spielmannszugjubiläum im nächsten Jahr" und "Benutzung der Freisportanlage durch Nichtmitglieder" außerhalb der Übungsstunden behandelt.
Schney. Zu Beginn der diesjährigen Generalversammlung der Freien Turnerschaft Schney begrüßte der 1. Vorsitzende Richard Hohmann die recht zahlreich erschienenen Vereinsangehörigen und freute sich besonders über die Anwesenheit der Ehrenmitglieder Ernst Braun und Friedrich Eberth, des Seniors Konrad Werner, des Ehrenstabführers des Spielmannszugs, Andi Tischler, des Altbürgermeisters Erich Strähnz sowie seines Stadtratskollegen Heinz Gärtner.
Im Anschluß an die Eröffnung bat Richard Hohmann die Versammlungsteilnehmer, sich von den Plätzen zu erheben, um der im zurückliegenden Vereinsjahr gestorbenen Mitglieder Hans Gick, Theodor Dinkel und Heinrich Bernhardt in Würdigung ihrer Verdienste um den Verein zu gedenken. Am Grab des Ehrenvorsitzenden Herbert Schuster, der am 5. Mai 85 Jahre alt geworden wäre, hatte Richard Hohmann an diesem Tag als Zeichen des Dankes eine Blumenschale aufgestellt.
Der Verlesung des ausführlichen Protokolls der letzten Generalversammlung durch Schriftführer Horst Hollfelder folgte der Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden Richard Hohmann, der zunächst die Namen von sieben neuen Vereinsmitgliedern bekanntgab und dann auf die zahlreichen gelungenen Veranstaltungen wie die Vereinswanderung durch den Bucher Forst zum Roten Hügel, das Johannisfeuer, die Durchführung der Kirchweih, den Ehrungsabend anläßlich des 85jährigen Vereinsjubiläums, den vorweihnachtlichen Turnernachmittag am 2. Advent, und die mit Ausnahme des Kinderfaschings doch etwas enttäuschenden Faschingsveranstaltungen ins Gedächtnis der Anwesenden zurückrief. Des weiteren habe die Freie Turnerschaft Schney auch wieder anderen Vereinen und Vereinigungen Gastfreundschaft in ihren Räumen gewährt und sich als Gesamtverein tatkräftig an den beiden "Großveranstaltungen" der Abteilung Spielmannszug (öffentliche Verabschiedung und Dankabstattung der oberfränkischen Spielleute bei Andi Tischler und 40jähriges Jubiläum) beteiligt.
Am Schluß seiner Ausführungen richtete Richard Hohmann herzliche Worte des Dankes an seine Vorstandschaftskollegen, an die Fachwarte und Abteilungsleiter, an den Verein für Jugendpflege und Volksbildung eV. auf Schloß Schney und an die treuen Helfer, die ihn seit Jahren bei allen Veranstaltungen tatkräftig unterstützen. Oberturnwart Kurt Rehm konnte wie immer von einem ordnungsgemäßen Turnbetrieb berichten, dessen umfangreiche Angebotspalette auf der modernen Freisportanlage und in der Halle von Kindern, Schülern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren gerne genutzt werde. Aktive der Freie Turnerschaft Schney haben auch im Berichtszeitraum wieder bei überregionalen Wettkämpfen und Sportfesten erfolgreich mitgemacht, wie z. B. beim Jubiläumsturnfest in Michelau, wo über 30 Teilnehmer aus Schney mit von der Partie waren und gute bis hervorragende Plazierungen erreichten. Ein eindrucksvoller Beweis für die Breitenarbeit in der Freien Turnerschaft Schney sei die Zahl von 20 Sport- und 2 Gymnastikabzeichen, die wieder von Aktiven des Vereins erturnt worden sind.
Aus dem Bericht des Leichtathletikwarts Karl-Heinz Lausberg ging hervor, daß sich die Leichtathletik-Abteilung trotz einer längeren krankheitsbedingten Pause ihres Leiters weiterhin in einem sehr guten Zustand befindet. Insgesamt wurden 29 Wettkämpfe besucht, die sich in Skiveranstaltungen, Sportfeste und mehr als 20 Laufwettbewerbe, bestehend aus Wald-, Straßen-, Berg- und Crossläufen, aufgliedern. Die Freie Turnerschaft Schney selbst hat mit dem Silvesterlauf (123 Teilnehmer), dem Waldlauf "Rund um die Kleine Aßlitz" (mit 171 Startern neuer Teilnehmerrekord) und dem vor wenigen Tagen durchgeführten landesoffenen Sportfest auf der Freisportanlage drei sehr gelungene Leichtathletikveranstaltungen organisiert. In diesem Zusammenhang bedankte sich Karl-Heinz Lausberg herzlich bei den zahlreichen freiwilligen Helfern und wies darauf hin, daß mittlerweile auch bei den Freien Turnern der Computer unter der "Regie" von Margit und Frank Bergmann bei der Auswertung von Ergebnissen und dem Druck von Urkunden usw. beste Dienste leistet.
Bei allen von den Schneyer Aktiven besuchten Wettkämpfen gab es hervorragende Plazierungen - besonders häufig "auf dem Treppchen" standen dabei Tanja Münch, Carolin Werner und vor allem Karl-Heinz Lausberg selbst. Carolin Werner erhielt aus der Hand von Richard Hohmann und Karl-Heinz Lausberg die Medaille für ihren Sieg bei den Kreismeisterschaften der Schüler im Ballweitwurf.
Abschließend rief Karl-Heinz Lausberg dazu auf, die Möglichkeiten zu körperlicher Betätigung, die der Verein in großer Vielfalt bietet, zu nutzen und für den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens zu trainieren.
Bernhard Schöpf teilte in seinem Bericht mit, daß die 108 Mitglieder der Tennis-Abteilung des Vereins einem geregelten Spielbetrieb nachgehen. Nachdem die Anfangseuphorie der Abteilung etwas abgeklungen sei, fasse man gegenwärtig die Aufstellung von Mannschaften nicht mehr ins Auge, sondern beschränke sich auf die Möglichkeit, Tennis als Freizeit- und Breitensport zu betreiben.
Stabführer Heinrich Rehm führte aus, daß der Spielmannszug gegenwärtig aus 46 aktiven Musikern besteht. Äußerst erfreulich sei die Situation beim Nachwuchs: 13 Mädchen und Buben lernen gegenwärtig bei Andi Tischler und Manfred Bergmann die ersten Flötengriffe bzw. Trommelwirbel.
In 24 Auftritten habe der Spielmannszug im letzten Jahr sein Können unter Beweis gestellt, und heuer stehe ein noch umfangreicheres Programm auf dem Plan.
Der detaillierte Bericht des Vereinskassiers Frank Bergmann enthielt genaue Aufschlüsse über die Vermögensverhältnisse und Kassenvorgänge der Freien Turnerschaft Schney, der am Versammlungstag 538 Mitglieder - 14 mehr als im Vorjahr - angehörten.
Kassenrevisor Berthold Werner zollte Frank Bergmann und seiner Frau Margit höchstes Lob für die Kassenführung und stellte anschließend Antrag auf Entlastung der gesamten Vorstandschaft für das abgelaufene Vereinsjahr, die einstimmig gewährt wurde.
In der Aussprache ergriff der 2. Vorsitzende Karl-Heinz Lausberg das Wort, um sich im Namen aller Mitglieder bei Richard Hohmann für die vorbildliche Leitung dieses großen Vereins zu bedanken.
Der nächste Tagesordnungspunkt war den Zuständen am Kirchweiher gewidmet. Richard Hohmann betonte, daß niemand so an geordneten Verhältnissen rund um den Kirchweiher interessiert sei wie die Freie Turnerschaft und verwahrte sich gegen teilweise unverständliche Unterstellungen wegen des vorübergehenden Ablassens des Wassers, das aus Sicherheitsgründen notwendig war und wofür der Verein eigentlich nicht verantwortlich sei. Die Freie Turnerschaft Schney sei zwar Eigentümer des Kirchweihergeländes, das Wehr befinde sich jedoch in Privatbesitz. Glücklicherweise zeichne sich seit einigen Tagen nach einem Gespräch im Landratsamt unter Teilnahme von Vertretern der betroffenen Ämter, der Stadt Lichtenfels, der Freien Turnerschaft Schney und den Besitzern der Stauanlage nun endlich eine einvernehmliche Lösung des Problems ab.
Als nächster Punkt standen Ehrungen auf dem Programm. Annerose Dinkel, Heinrich Rehm, Wolfgang Bergner und Günther Gruslinski wurden für große Verdienste während ihrer mehr als zwanzigjährigen Zugehörigkeit zum Spielmannszug ausgezeichnet und erhielten eine diesbezügliche Urkunde.
Erich Rädlein wurde wenige Tage nach seinem 70. Geburtstag die höchste Auszeichnung zuteil, die die Freie Turnerschaft Schney zu vergeben hat: in Würdigung der großen Verdienste, die er sich seit seinem Beitritt am 1. 6. 1950 als geschickter, stets hilfsbereiter Handwerker, guter Kamerad und angesehener Bürger beim Wiederaufbau des Vereins nach dem Krieg erworben hat, wurde er zum Ehrenmitglied der Freien Turnerschaft Schney ernannt und bekam vom Vorsitzenden unter dem Beifall aller Anwesenden die dies bestätigende sehr ansprechend gestaltete Urkunde überreicht.
Zum Abschluß der Jahreshauptversammlung gab Richard Hohmann die Einladung der Schneyer Schützen zum Besuch des an diesem Wochenende stattfindenden Schützenfestes bekannt, lud zum Besuch des Johannisfeuers am 26. Juni ein und teilte mit, daß die Kirchweih heuer auf das Wochenende vom 11. - 13. 9. fällt; erste Vorarbeiten wie die Bestellung der Musiken sind bereits getätigt worden.
Nachdem 2. Vorsitzender Karl-Heinz Lausberg die Mitglieder noch über den Begriff "Götz-Wanderung" (benannt nach einem besonders verdienten Turner aus der Entstehungszeit des Turnwesens) informiert hatte, endete auch diese harmonisch verlaufene und zügig abgewickelte Generalversammlung traditionsgemäß mit dem gemeinsam gesungenen Turnerlied.
Schney. Zu Beginn der diesjährigen Generalversammlung der Freien Turnerschaft Schney begrüßte der 1. Vorsitzende Richard Hohmann die recht zahlreich erschienenen Vereinsangehörigen und freute sich besonders über die Anwesenheit der Ehrenmitglieder Friedrich Eberth, Willy Förtsch und Wilhelm Keim sowie des Ehrenstabführers des Spielmannszugs, Andi Tischler, und des Altbürgermeisters Erich Strähnz. Herzliche Genesungswünsche richtete er an die erstmals bei einer Generalversammlung fehlende Frauenturnwartin Friedel Rehm und regte an, der beliebten Turnerin eine Karte aus der Versammlung zu schicken.
Im Anschluß an die Eröffnung bat Richard Hohmann die Versammlungsteilnehmer, sich von den Plätzen zu erheben, um des im zurückliegenden Vereinsjahr gestorbenen und dem Verein in steter Treue verbundenen Mitglieds Alfred Löhr zu gedenken.
Der Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung durch Schriftführer Horst Hollfelder folgte der Rechenschaftsbericht des 1. Vorsitzenden Richard Hohmann, der zunächst die Namen einiger Neuaufnahmen verlas. Zu den Höhepunkten im Vereinsleben gehörten im vergangenen Jahr die Sonnwendfeier, die 6-Tage-Busfahrt nach Slowenien, die Ausrichtung der Kirchweih im September, die erstmals durchgeführte Herbstwanderung um den Dornig, der vorweihnachtliche Turnernachmittag am 2. Advent, der Silvesterlauf, der Waldlauf, die beiden Faschingsveranstaltungen und der Theaterabend in der Turnhalle.
Am Schluß seiner Ausführungen richtete Richard Hohmann herzliche Worte des Dankes an seine Vorstandschaftskollegen, an die Fachwarte und Abteilungsleiter, an den Verein für Jugendpflege und Volksbildung eV. auf Schloß Schney und an die treuen Helfer, die ihn seit Jahren bei allen Veranstaltungen tatkräftig unterstützen.
Besonders erfreulich sei, daß mittlerweile die Erneuerung der Toiletten unter der Turnhalle und einige weitere Renovierungsarbeiten abgeschlossen werden konnten, wofür vor allem Hans Kolb und seinem Helferstab großer Dank gebühre.
Oberturnwart Kurt Rehm stellte in seinem Bericht zufrieden fest, daß die Turnhalle durch den ordnungsgemäßen Turnbetrieb fast lückenlos ausgelastet ist und betonte, daß die umfangreiche Angebotspalette auf der modernen Freisportanlage und in der Halle von Kindern, Schülern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren, also von Turnerinnen und Turnern von 4 bis etwa 70 Jahren gerne genutzt werde. Aktive der Freien Turnerschaft Schney haben auch im Berichtszeitraum wieder bei überregionalen Wettkämpfen und Sportfesten erfolgreich mitgemacht, und erneut wurden sehr viele Sportabzeichen erkämpft.
Aus dem Bericht des Leichtathletikwarts Karl-Heinz Lausberg ging hervor, daß die Leichtathletik-Abteilung zwar klein, aber durchaus erfolgreich ist. Insbesondere der Leiter der Abteilung selbst stand bei vielen Wettbewerben "auf dem Treppchen". Auch Bernd Rädlein sowie Sven und Erik Voßberg machten in letzter Zeit durch gute Ergebnisse in ihren jeweiligen Klassen auf sich aufmerksam.
Bernhard Schöpf teilte in seinem Bericht mit, daß die über 100 Mitglieder der Tennis-Abteilung des Vereins als Hobbyspieler einem geregelten Spielbetrieb nachgehen, ohne sich allerdings durch Turniere und dergleichen selbst allzusehr unter Druck zu setzen. Mittlerweile sei die vor einiger Zeit durch einen mutwillig gelegten Brand zerstörte Schlüsselanlage erneuert worden, und man überlege, wo man sie am günstigsten anbringen könne, ohne sie erneut der sinnlosen Zerstörungswut verantwortungsloser Zeitgenossen auszusetzen.
Stabführer Heinrich Rehm äußerte sich sehr zufrieden über den Probenbesuch und das musikalische Niveau des Spielmannszugs, das von vielen Außenstehenden gelobt worden sei. In 20 "offiziellen" Auftritten bei Festzügen und Konzerten sowie bei einem Dutzend Ständchen konnten die Spielleute ihr Können im letzten Jahr unter Beweis stellen.
Der detaillierte Bericht des Vereinskassiers Frank Bergmann enthielt genaue Aufschlüsse über die Vermögensverhältnisse und Kassenvorgänge der Freien Turnerschaft Schney, der am Versammlungstag 540 Mitglieder angehörten.
Kassenrevisorin Lotte Tischler zollte Frank Bergmann und seiner Frau Margit höchstes Lob für die Kassenführung und stellte anschließend Antrag auf Entlastung der gesamten Vorstandschaft für das abgelaufene Vereinsjahr, die einstimmig gewährt wurde.
In der Aussprache ergriff der 2. Vorsitzende Karl-Heinz Lausberg das Wort, um sich im Namen aller Mitglieder bei Richard Hohmann für die vorbildliche Leitung dieses großen Vereins seit mittlerweile genau 20 Jahren zu bedanken. Den Blumenstrauß, den Karl-Heinz Lausberg anläßlich dieses "Vorstandsjubiläums" mitgebracht hatte, erhielt allerdings nicht Richard Hohmann selbst, sondern dessen Gattin Ute, die ihren Mann in den vergangenen 20 Jahren so manche Stunde mit der Freien Turnerschaft Schney "teilen" mußte.
Anschließend freute sich der 1. Vorsitzende, den allseits geschätzten Turnbruder Andi Tischler, der vor wenigen Tagen seinen 70. Geburtstag feierte, zum Ehrenmitglied der Freien Turnerschaft Schney ernennen zu können. Richard Hohmann wies in seiner Laudatio darauf hin, daß Andi Tischler seit seinem Eintritt am 1. 8. 1951 dem Verein ununterbrochen zunächst als Turner, dann als Spielmann und "Akkordeonbegleiter" der Frauengrugppe die Treue gehalten habe. Da es unmöglich sei, alle Verdienste von Andi Tischler einzeln aufzuzählen, beschränkte sich Richard Hohmann im wesentlichen auf seine wohl bedeutendste Leistung, nämlich die Gründung und den Aufbau des Spielmannszugs, dem Andi Tischler über Jahrzehnte hinweg nicht nur als Stabführer, sondern auch als Lehrwart für Generationen von jungen Spielleuten zur Verfügung gestanden habe. In Anerkennung seiner Verdienste sei er daher bereits im Jahre 1983 zum Ehrenstabführer ernannt worden, und natürlich habe "der Andi" auch zahlreiche Funktionen auf höherer Spielmannszugebene innegehabt. Die Anerkennung sei nicht ausgeblieben, und Andi Tischler habe höchste Auszeichnungen auf Landes- und Bundesebene erhalten; seine ehrenvolle Verabschiedung als Gaustabführer mit über 200 aktiven Spielleuten aus ganz Oberfranken werde wohl allen daran Beteiligten immer in Erinnerung bleiben. Mit den Worten "Wir sind alle stolz auf Dich" überreichte Richard Hohmann Andi Tischler sodann unter dem Beifall der Anwesenden die Ehrenurkunde und bedankte sich auch bei seiner Gattin Lotte dafür, daß sie all die Jahre soviel Verständnis für die ehrenamtlichen Tätigkeiten ihres Mannes gehabt habe.
Unter Punkt "Sonstiges" teilte Richard Hohmann zunächst mit, daß am 16. 5. 1995 im Landratsamt eine Besprechung in Sachen Kirchweiher stattfinde, und daß er hoffe, daß der Besitzer des Wehres dann endlich seinen Verpflichtungen nachkommen werde.
Anschließend empfahl Richard Hohmann den Besuch des Schloßplatzfestes am 20./21. 5. und rief zur Teilnahme an der von den Wanderwarten Frank Bergmann und Horst Hollfelder vorbereiteten Götzwanderung am Himmelfahrtstag (25. 5.) auf, die diesmal von Wolfsdorf über Vierzehnheiligen, und den Alten Staffelberg zum Neuen Staffelberg führt, wo eine Einkehr vorgesehen ist. Der Rückweg erfolgt über den Karlsteig, Romansthal und den romantischen "Hasenweg". Am 24. 6. findet die Sonnwendfeier auf der Schloßterrasse statt, und vom 5. bis 10. August reisen die Freien Turner mit dem Bus nach Südtirol. Wie Richard Hohmann abschließend mitteilte, wurde für den Kirchweihtanz heuer die beliebte und zugkräftige Kapelle "Lifestyle" verpflichtet.
Den Abschluß der Jahreshauptversammlung bildete nach gut zwei Stunden wie immer das gemeinsame Singen des traditionellen Turnerlieds "Turner auf zum Streite".
Schney. Zu Beginn der Generalversammlung der Freien Turnerschaft
Schney hieß der Vorsitzende Richard Hohmann die erschienenen Mitglieder herzlich willkommen und wies darauf hin, daß form- und fristgerecht zu dieser Zusammenkunft eingeladen worden war.
Sein besonderer Gruß galt den Ehrenmitgliedern Wilhelm Keim, Fritz Rehm und Kurt Rehm.
Auf der Tagesordnung standen folgende Punkte:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Bericht des Vorsitzenden
3. Berichte der Fachwarte
4. Bericht des Kassiers, der Revisoren und Entlastung der Vorstandschaft
5. Aussprache zu den Berichten
6. Eintragung einer Grundschuld
7. Beitragserhöhung zum 1. 1. 1997
8. Wünsche und Anträge
9. Sonstiges.
Da gegen diese Tagesordnung keine Einwände erhoben wurden, fuhr Richard Hohmann mit Punkt 1 fort und bat die Anwesenden, sich zu Ehren der drei Turnerinnen Friedl Rehm, Elisabeth Knoppe und Irmgard Recknagel, die im abgelaufenen Vereinsjahr gestorben sind, von den Plätzen zu erheben. In einem kurzen Memento würdigte der 1. Vorsitzende die Verdienste und Persönlichkeiten der Verstorbenen und versicherte, daß sie in der Freien Turnerschaft Schney nicht vergessen werden.
Nach der Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung teilte Richard Hohmann mit, daß folgende Neuaufnahmen zu verzeichnen sind: 1. Siglinde Hohmann, 2. Heike Tappert, 3. Gabriele Glenn, 4. Jutta Hackenberger, 5. Manuela Fuß, 6. Tino Nassel, 7. Edwin Stark, 8. Edith Stark, 9. Cornelia Bergmann, 10. Stefan Kober, 11. Emmi Eichhorn und 12. Gertrud Kusic.
In der geboten Kürze umriß der Vorsitzende sodann einige der wichtigsten Aktivitäten der Freien Turnerschaft Schney im abgelaufenen Vereinsjahr.
Dabei teilte er mit, daß es am 24. 8. 1995 eine Mitgliederversammlung sowie in verschiedenen Zeitabständen mehrere Vergnügungs- und Bauausschußsitzungen gegeben habe.
Wichtige Veranstaltungen, die die Freie Turnerschaft Schney besucht, bzw. durchgeführt habe, seien das Gauturnfest in Kirchehrenbach, die Götzwanderung 1995, das Schneyer Schützenfest, die erstmals auf dem Schloßvorplatz durchgeführte Sonnwendfeier, die Sechstage-Vereinsfahrt im August, die Kirchweih - erstmals mit einem kleinen Umzug am Samstagnachmittag -, der Kreisjugendtag des BLSV in Marktzeuln, die Herbstwanderung von Lahm zum Großen Kordigast, die Feierstunde anläßlich des 50. Jahrestags der Wiedergründung der Freien Turnerschaft nach der Nazi-Diktatur, die Weihnachtsveranstaltung 1995, der Silvesterlauf, der Waldlauf "Rund um die Kleine Aßlitz", der Vereinsfasching, der Kinderfasching, die Einweihung des neuen Speisesaals der Franken-Akademie (vormals VJV), die Feierstunde anläßlich des 10-jährigen Bestehens der Senioren-Gymnastikgruppe, der Theaterabend des TV Marktzeuln, die Raiffeisen-Vertreterwahl sowie die DGB-Feier am 1. Mai 1996 gewesen.
In diesem Zusammenhang richtete der 1. Vorsitzende herzliche Worte des Dankes und der Anerkennung an die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die die Vielzahl der Veranstaltungen erst möglich gemacht haben. Große Anerkennung gebühre auch allen Übungsleitern und Fachwarten, die einen geordneten und erfolgreichen Turnbetrieb gewährleistet haben. Als echte Bereicherung des bereits bestehenden Angebots sei die Betreuung der Mädchen durch das Ehepaar Stark zu begrüßen, und besonders erfreulich sei, daß sich mit Ina Rehm, Claudia Bergmann, Diana Felsch und Manuela Derx vier Turnerinnen aus den eigenen Reihen durch den Besuch verschiedener Lehrgänge um noch höhere Qualifikation als Übungsleiterinnen bemühten.
Sehr zu Dank sei man auch wieder dem Liegenschaftswart Hans Kolb verpflichtet, der nicht nur wie gewohnt die Liegenschaften äußerst zuverlässig gewartet, sondern auch die Saaltheke mit minimalen Kosten derart umgestaltet habe, daß man nun wirklich allen Anforderungen genügen könne. Außerdem habe er zusammen mit seiner Frau den Vorraum zum Saal zu einem echten Schmuckstück und zu einer Visitenkarte des Vereins gemacht, wovon sich jeder überzeugen könne.
Die Kooperation mit dem Personal der Franken-Akademie bezeichnete der Vereinsvorsitzende als "sorgenfrei", was in gleichem Maße auch für die Leitung des Spielmannszugs gelte. Besonders dankbar war Richard Hohmann abschließend den Mitgliedern der engeren Vorstandschaft des Vereins - Oberturnwart Kurt Rehm, dem stellvertretenden Vorsitzenden Karl-Heinz Lausberg, dem Kassier Frank Bergmann und dem Schriftführer Horst Hollfelder - für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit, die die Voraussetzung für eine korrekte und erfolgreiche Vereinsführung sei.
Den Reigen der Fachwartberichte eröffnete traditionsgemäß Oberturnwart Kurt Rehm, der erneut von einem sehr arbeitsreichen Jahr berichten konnte, in dem nach einem festen Zeitplan ein ordnungsgemäßer Turnbetrieb in der Turnhalle durchgeführt wurde.
Nach wie vor stehe bei der Freien Turnerschaft Schney der Breitensport im Vordergrund; man biete Menschen von ca. 4 Jahren bis ins hohe Alter die Gelegenheit zu sportlicher Betätigung. An Veranstaltungen wie "Turnen im Verein" in Neunkirchen am Brand oder den Bestenkämpfen in Lichtenfels habe man sich wieder mit gemischtem Erfolg beteiligt, auch habe es wieder eine stattliche Zahl von Sportabzeichen - insgesamt 32 - gegeben.
Zum Abschluß seiner Ausführungen lobte der Oberturnwart die Arbeit der ehrenamtlichen Übungsleiter und appellierte an alle, in den gemeinsamen Anstrengungen nicht nachzulassen.
Leichtathletikwart Karl-Heinz Lausberg sagte, er wünsche sich eine etwas bessere Beteiligung bei den Trainingsstunden, konnte aber erneut eine tolle Erfolgsbilanz präsentieren.
Wichtig war für ihn die erfolgreiche Durchführung der beiden Laufveranstaltungen, die sich wieder großer Beliebtheit bei Läufern aus nah und fern erfreut haben. Auch Karl-Heinz Lausberg richtete herzliche Worte des Dankes an die zahlreichen freiwilligen Helfer und lobte stellvertretend für alle das Ehepaar Frank und Margit Bergmann, die die Veranstaltungen mit dem Computer von der Teilnehmermeldung bis zur Laufauswertung begleiteten, und ohne die er sich die beiden Läufe nicht mehr vorstellen könne.
Abschließend teilte Karl-Heinz Lausberg mit, daß jeweils am Dienstag und Donnerstag sowie nach Vereinbarung Übungs-und Abnahmestunden für das Sportabzeichen stattfänden. Abnahmeberechtigt seien Karl-Heinz Lausberg, Hanne Knoppe und Michael Stark.
Den Bericht des Spielmannszugs gab Stabführer Heinrich Rehm ab. Wie Heinrich Rehm mitteilte, sind zur Zeit 58 Musiker im Spielmannszug aktiv, die 38 offizielle Auftritte, darunter 12 Ständchen und 3 Bezirkslehrgänge, absolviert haben. Zusammenfassend äußerte sich der Stabführer über das musikalische Niveau des Spielmannszuges sehr positiv und lobte in diesem Zusammenhang vor allem die Arbeit von Bernd Gleitsmann, Annerose Dinkel und Manfred Bergmann. Hervorzuheben sei auch die Leistung von "Herrn" Kurt Feil, der die Termine koordiniert und die Verträge ausgehandelt habe, und von Kassier Richard Gagel, der dieses Amt seit vielen Jahren vorbildlich ausübe.
Auf große Aufmerksamkeit stieß wieder der Bericht von Kassier Frank Bergmann, der eine genaue Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 1995 vorlegte und trotz beachtlicher Darlehnsrückzahlungen für die Freisportanlage ein Plus in der Kasse vermelden konnte.
Die Zahl der Mitglieder hat sich auf nunmehr 563 erhöht, wovon 323 weiblichen und 240 männlichen Geschlechts sind.
Abschließend ging der Kassier, der mit Horst Hollfelder gemeinsam auch das Amt des Wanderwarts innehat, noch auf die zurückliegenden Wanderungen ein, wobei er sich über die ständig steigende Teilnehmerzahl freute: am Vortag (Christi Himmelfahrt) hatten 31 Frauen, Männer und Kinder im Rahmen der traditionellen Götz-Wanderung die Eierberge zu Fuß durchquert, wobei sie am Rastplatz von Hans Kolb und Erich Herbst mit heißer Fleischwurst, herzhaftem Aufschnitt, Brot, Getränken und sogar Sitzgelegenheiten "versorgt" worden waren.
Nun kam Revisorin Lotte Tischler zu Wort, die sagte, die Prüfung habe eine einwandfreie und vorzügliche Kassenführung ergeben. Dem Kassier und seiner Frau gebühre hierfür höchstes Lob. Gleichzeitig stellte die Revisorin Antrag auf Entlastung der Vorstandschaft für das vergangene Jahr, die von den anwesenden Mitgliedern einstimmig gewährt wurde.
In der Aussprache zu den Berichten wurden verschiedene praktische Anregungen gemacht und Karl-Heinz Lausberg nahm die Gelegenheit war, sich im Namen aller Vereinsmitglieder bei Richard Hohmann für seine Tätigkeit als Vorsitzender der Freien Turnerschaft Schney zu bedanken. Richard Hohmann habe die Geschicke des Vereins mit Bravour geleitet, und nur wenige wüßten, was dies zum Beispiel hinsichtlich geopferter Freizeit bedeutet.
Anschließend informierte Richard Hohmann die Vereinsmitglieder ausführlich über die Bitte der Franken-Akademie Schloß Schney e. V. (vormals Verein für Jugendpflege und Volksbildung Schloß Schney e.V.), der Eintragung einer Grundschuld zugunsten des Bundes auf die Grundstücke 280/4 und 280/5 der Gemarkung Schney zuzustimmen. Die Grundschuld beträgt 240.000,00 DM und wurde durch eine Zuwendung des Bundes aus Mitteln zur "Förderung kultureller Maßnahmen im ehemaligen bayerischen Zonenrandgebiet" notwendig. Die Bundesrepublik Deutschland sichert durch diese Grund-schuldeintragung die zweckentsprechende Verwendung der Mittel.
Richard Hohmann empfahl den Mitgliedern die Zustimmung zu dieser Grundschuldeintragung, da es sich um einen rein formellen Vorgang handle. Bei der nach kurzer Diskussion durchgeführten Abstimmung wurde dem Wunsch der Franken-Akademie Schloß Schney e.V. einstimmig bei 1 Enthaltung entsprochen.
Unter dem nächsten Tagesordnungspunkt kamen der Vorsitzende und der Kassier der Pflicht nach, die Mitglieder darüber zu informieren, daß der BLSV und andere Einrichtungen wie z.B. das Kultusministerium die Gewährung von Zuschüssen davon abhängig machen, daß der Verein den jeweiligen Mindestbeitrag von den Mitgliedern erhebt. Für die Freie Turnerschaft Schney bedeute dies, daß man den zur Zeit gültigen Monatsbeitrag von DM 4,00 pro Person ab 1. 1. 1997 auf mindestens 6,00 DM anheben müsse.
In der nun einsetzenden Diskussion zeigte sich, daß bei den Mitgliedern viel Verständnis für die von oben auferlegten Zwänge vorhanden war, und so wurde einstimmig beschlossen, ab 1. 1. 1997 den Mitgliedsbeitrag für Erwachsene auf DM 72,00 im Jahr festzulegen.
Im Anschluß daran stellte Richard Gagel den Antrag, die bei Grün-dung der Tennisabteilung eingeführten Sonderbeiträge für die Nut-zung der vereinseigenen Tennisanlage für Mitglieder abzuschaffen.
Kassier Frank Bergmann war gegen diesen Antrag. Er begründete dies damit, daß man gegebenenfalls dann für alle 523 Mitglieder das Recht zum Tennisspielen einräumen müßte. Das halte er aber für nicht möglich, da weder die Kapazität der Tennisplätze noch die des "Steckkastens", mit dem per Schlüssel die Belegung der Tennisplätze geregelt werde, ausreichen könne.
Richard Hohmann verstand das Anliegen der Tennisspieler im Verein, sah aber auch eventuell Probleme mit Leuten von außerhalb, die nur billig ihrem Sport nachgehen wollten und sprach sich daher dafür aus, den Sonderbeitrag vorläufig nur für ein Jahr abzuschaffen.
Nach eingehender Diskussion wurde mehrheitlich folgender Beschluß gefaßt:
1. Der Sonderbeitrag, den die Mitglieder der Tennisabteilung zur Zeit noch bezahlen, soll ab 1997 vorläufig für ein Jahr abgeschafft werden.
2. Es bleibt für die Nutzer der Tennisanlage bei der Verpflichtung, jährlich 10 Stunden an der Anlage zu arbeiten; diese Verpflichtung kann durch Zahlung eines bestimmten Geldbetrags ersetzt werden.
3. Nichtmitglieder - sog. "Gastspieler" - entrichten für die Nutzung der Tennisanlage pro Stunde DM 10,00.
4. Tennisspieler, die jetzt neu zur Freien Turnerschaft Schney kommen, zahlen für einen Zeitraum von drei bis vier Jahren einen Sonderbeitrag von DM 120,00 pro Jahr.
Unter Punkt "Sonstiges" teilte Richard Hohmann den Mitgliedern zunächst mit, daß Einladungen zum Besuch des Schützenfestes am Pfingstwochenende und zum 125-jährigen Jubiläum des SPD-Ortsvereins Schney vom 5. - 7. Juli 1996 vorliegen.
Weitere Termine sind: a) Sonnwendfeier der Freien Turnerschaft Schney am 22. Juni; b) Kommers des FC Schney anläßlich des 80-jährigen Bestehens am 19. Juli in der Turnhalle; c) sechstägige Vereinsfahrt an die Mosel vom 3. - 8. August; d) Kirchweih vom 7. bis 9. September, mit einem kleinen Festzug vor dem Bieranstich am Samstagnachmittag, der Kapelle Life Style beim Kirchweihtanz am Samstagabend, dem Gartenkonzert der Blaskapelle Hochstadt am Sonntagnachmittag und dem Alleinunterhalter Horst Münch am Montagnachmittag; e) Weihnachtsfeier am 8. Dezember; f) Silvesterlauf am 28. Dezember.
Weiter gab der 1. Vorsitzende bekannt, daß 100 neue Stühle für die Turnhalle angeschafft wurden, wobei sich Erich Herbst einmal mehr sowohl bei der Beschaffung als auch bei der Anlieferung verdient gemacht habe.
Aufgrund unangenehmer Vorkommnisse auf der Freisportanlage, die in teilweise rücksichtsloser Weise von einigen jüngeren Personen mißbräuchlich benutzt, beschmutzt und zum Teil auch beschädigt wurde, empfahl der Bauausschuß, zunächst von der Einfahrt bis zum Gerätehaus eine stabile Einfriedung von etwa 50 m Länge anzubringen. Auf einen völligen Abschluß, etwa durch ein Tor, wird zunächst verzichtet. Es wurden auch bereits Schilder aufgestellt, auf denen deutlich gemacht wird, unter welchen Voraussetzungen die vereins-eigene Freisportanlage genutzt werden kann. Richard Hohmann machte klar, daß die Freie Turnerschaft selbstverständlich soviele Men-schen wie möglich auf ihrer Anlage haben möchte, daß diese jedoch kein öffentlicher Spiel- und Tummelplatz sei. Kein vernünftiger Mensch könne fordern, daß die Freie Turnerschaft ihre eigenen Interessen vergesse, und ihre mit viel persönlichem Arbeitseinsatz vieler Mitglieder erstellte Sportanlage so unkontrolliert und mißbräuchlich nutzen lasse.
Weiter teilte Richard Hohmann mit, daß der Heizungskessel der Turnhalle einen Haarriß aufweise und ersetzt werden müsse, was mit Unkosten von etwa 40.000,00 DM verbunden sei.
Nachdem Erich Herbst auf die Notwendigkeit hingewiesen hatte, die Turnhallendecke zu sanieren, schloß Richard Hohmann nach etwa drei Stunden die Generalversammlung 1996, die dann traditionsgemäß mit dem Turnerlied ausklang.
Schney. Zu Beginn der diesjährigen Generalversammlung der Freien Turnerschaft Schney hieß der Vorsitzende Richard Hohmann die in erfreulich großer Zahl erschienenen Mitglieder herzlich willkommen und wies darauf hin, daß form- und fristgerecht zu dieser Zusammenkunft eingeladen worden war.
Sein besonderer Gruß galt dem Ehrenbürger und Ehrenmitglied Andreas Werner, den Ehrenmitgliedern Hanni Bernhardt, Willy Förtsch, Fritz Eberth, Wilhelm Keim, Fritz Rehm, Kurt Rehm sowie Karl Barth, dem der Vorsitzende nachtäglich zum 80. Geburtstag gratulierte und einen schönen Präsentkorb überreichte. Des weiteren begrüßte Richard Hohmann den 2. Bürgermeister der Stadt Lichtenfels Winfried Weinbeer und seine Stadtratskollegen Rudi Breuning, Heinz Gärtner und Hans-Heinrich Bergmann.
Im Anschluß an die Eröffnung bat Richard Hohmann die Versammlungsteilnehmer, sich von den Plätzen zu erheben, um der im zurückliegenden Vereinsjahr gestorbenen und dem Verein in steter Treue verbundenen Mitglieder Andi Tischler, Ernst Braun, Rosel Witzgall, Hans Knöferl und Werner Fischer zu gedenken.
Der Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung durch stellvertretenden Schriftführer Hans-Heinrich Bergmann folgte eine kurze Begrüßungsansprache des stellvertretenden Bürgermeisters und Vorsitzenden der Turnerschaft Lichtenfels, Winfried Weinbeer, der auf das gute Verhältnis der beiden Turnerschaften des Stadtgebiets hinwies und den Freien Turnern aus Schney weiterhin viel Erfolg wünschte. Besonders anerkennende Worte fand er für die Vorstellung der Seniorengruppe und des Spielmannszugs bei der Veranstaltung des BLSV in der Dreifachturnhalle am vorhergegangenen Wochenende. Abschließend nutzte Winfried Weinbeer die Gelegenheit, um zu den Jubiläumsveranstaltungen anlässlich des 150jährigen Bestehens seiner Turnerschaft einzuladen.
Richard Hohmann teilte zu Beginn seines Rechenschaftsbericht mit, dass der Verein mit Elisabeth Hein, Bettina Heiser, Jennifer Thiem, Martina Backer und Erika Noack 5 Neuaufnahmen zu verzeichnen hat, denen leider auch eine relativ große Zahl von Austritten gegenüberstehe, die wohl auf die "von oben" vorgeschriebenen Beitragserhöhungen zurückzuführen seien. Anschließend erinnerte Richard Hohmann an die Auszeichnungen, mit denen Hanne Knoppe (Ehrenmedaille und Ehrennadel des Freistaats Bayern) und Karl-Heinz Lausberg (erfolgreiche Teilnahme an verschiedenen Laufwettbewerben bei den europäischen Leichtathletik-Seniorenmeisterschaften in Malmö) bedacht worden waren.
Zu den Höhepunkten im Vereinsleben gehörten im vergangenen Jahr die Busfahrt an die Mosel, die Ausrichtung der Kirchweih im September, die Herbstwanderung, der vorweihnachtliche Turnernachmittag am 2. Advent, der Silvesterlauf, der Waldlauf und die beiden Faschingsveranstaltungen. Darüberhinaus habe eine Schar von treuen Helfern beim Kommers des FC Schney anlässlich seines 80jährigen Jubiläums, beim Kirchengemeindefest und bei der DGB-Feier am 1. Mai in der vereinseigenen Turnhalle große Einsatzbereitschaft gezeigt.
Am Schluß seiner Ausführungen richtete Richard Hohmann herzliche Worte des Dankes und der Anerkennung an die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die die Vielzahl der Veranstaltungen erst möglich gemacht haben. Große Anerkennung gebühre auch allen Übungsleitern und Fachwarten, die einen geordneten und erfolgreichen Turnbetrieb gewährleistet haben. Als echte Bereicherung des bereits bestehenden Angebots sei die Betreuung der Mädchen durch das Ehepaar Stark zu begrüßen, und besonders erfreulich sei, daß sich mehrere Turnerinnen aus den eigenen Reihen auch in diesem Jahr durch den Besuch verschiedener Lehrgänge um noch höhere Qualifikation als Übungsleiterinnen bemühten.
Sehr zu Dank sei man auch wieder dem Liegenschaftswart Hans Kolb verpflichtet, der sein Amt mit großem Verantwortungsgefühl versehen habe.
Die Kooperation mit dem Personal der Franken-Akademie bezeichnete der Vereinsvorsitzende als "nach wie vor problemlos", was in gleichem Maße auch für die Leitung des Spielmannszugs gelte. Besonders dankbar war Richard Hohmann abschließend den Mitgliedern der engeren Vorstandschaft des Vereins - Oberturnwart Kurt Rehm, dem stellvertretenden Vorsitzenden Karl-Heinz Lausberg, dem Kassier Frank Bergmann und dem Schriftführer Horst Hollfelder - für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit, die die Voraussetzung für eine korrekte und erfolgreiche Vereinsführung sei.
Den Reigen der Fachwartberichte eröffnete traditionsgemäß Oberturnwart Kurt Rehm, der erneut von einem sehr arbeitsreichen Jahr berichten konnte, in dem nach einem festen Zeitplan ein ordnungsgemäßer Turnbetrieb in der Turnhalle durchgeführt wurde.
Nach wie vor stehe bei der Freien Turnerschaft Schney der Breitensport im Vordergrund; man biete Menschen von ca. 4 Jahren bis ins hohe Alter die Gelegenheit zu sportlicher Betätigung. Auch in diesem Jahr habe man sich wieder an verschiedenen turnerischen Veranstaltungen in der näheren Umgebung mit gemischtem Erfolg beteiligt; auf dem Gebiet des Erwerbs von Sportabzeichen habe man ebenfalls wieder erfolgreich gewirkt.
Zum Abschluß seiner Ausführungen lobte der Oberturnwart die Arbeit der ehrenamtlichen Übungsleiter und appellierte an alle, in den gemeinsamen Anstrengungen nicht nachzulassen.
Hanne Knoppe gab einen kurzen Bericht über die Seniorengruppe, die zur Zeit aus 24 weiblichen und 2 männlichen Aktiven besteht. Neben der Gymnastik habe man auch die Geselligkeit gepflegt und unter anderem eine gemeinsame Wanderung zur Kellerwirtschaft durchgeführt.
Leichtathletikwart Karl-Heinz Lausberg konnte erneut eine tolle Erfolgsbilanz seiner Abteilung präsentieren. Man habe an 30 Sportveranstaltungen aller Art teilgenommen und habe von "Geiselhöring in Niederbayern bis rauf nach Hamburg und rüber bis Gotha die Farben der Freien Turnerschaft Schney vertreten." Wichtig war für ihn die erfolgreiche Durchführung der beiden Laufveranstaltungen, die sich wieder großer Beliebtheit bei Läufern aus nah und fern erfreut haben. Etwas enttäuschend sei jedoch die Zahl der Teilnehmer aus dem Stadtbereich von Lichtenfels beim Waldlauf im März gewesen, der gleichzeitig als Stadtmeisterschaft ausgerichtet war. Neben Karl-Heinz Lausberg selbst konnten Katharina und Lukas Herrmann, Irene Kaufmann, Vasili Schaermann sowie Erik und Sven Voßberg jeweils gute und sehr gute Plazierungen erreichen.
Auch Karl-Heinz Lausberg richtete herzliche Worte des Dankes an die zahlreichen freiwilligen Helfer und lobte stellvertretend für alle das Ehepaar Frank und Margit Bergmann, die die Veranstaltungen mit dem Computer von der Teilnehmermeldung bis zur Laufauswertung begleiteten, und ohne die er sich die beiden Läufe nicht mehr vorstellen könne.
Bernhard Schöpf informierte über die Aktivitäten der Tennis-Abteilung ab, indem er mitteilte, dass die Abteilung zur Zeit aus ca. 25 Spielern und weiteren 70, mehr passiven, Mitgliedern bestehe. Erfreulich sei, dass in der nächsten Zeit die Reinigung der Tennisanlage durchgeführt werden könne.
Den Bericht des Spielmannszugs gab Stabführer Heinrich Rehm ab. Wie Heinrich Rehm mitteilte, sind zur Zeit 59 Musiker im Spielmannszug aktiv, die 35 offizielle Auftritte, darunter 12 Ständchen absolviert haben. Zusammenfassend zeigte sich der Stabführer mit dem musikalischen Niveau des Spielmannszuges sehr zufrieden und lobte in diesem Zusammenhang vor allem die Arbeit des musikalischen Leiters Bernd Gleitsmann. Hervorzuheben sei auch die Leistung von Kurt Feil, der die Termine koordiniert und die Verträge ausgehandelt habe.
Auf große Aufmerksamkeit stieß wieder der Bericht von Kassier Frank Bergmann, der eine genaue Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 1996 vorlegte und trotz beachtlicher Darlehnsrückzahlungen für die Freisportanlage und der hohen Ausgaben für den neuen Heizungskessel in der Turnhalle mitteilte, dass die Freie Turnerschaft Schney bezüglich der Finanzen mit Zuversicht in die Zukunft blicken könne.
Die Zahl der Mitglieder beträgt nun 559, wobei die Damen zahlenmäßig um einiges stärker vertreten sind, als die Männer.
Aus dem Bericht von Revisor Berthold Werner ging hervor, dass die Prüfung eine einwandfreie und vorzügliche Kassenführung ergeben habe. Dem Kassier und seiner Frau gebühre hierfür höchstes Lob.
Nach der kurzen Aussprache zu den Berichten meldete sich Karl-Heinz Lausberg zu Wort, um sich im Namen aller Vereinsmitglieder bei Richard Hohmann für seine Tätigkeit als Vorsitzender der Freien Turnerschaft Schney zu bedanken. Richard Hohmann habe die Geschicke des Vereins mit Bravour geleitet, und nur wenige wüßten, was dies zum Beispiel hinsichtlich geopferter Freizeit bedeutet.
Als nächster Tagesordnungspunkt standen nach der einstimmigen Entlastung der Vorstandschaft Neuwahlen auf dem Programm, die vom Wahlausschuss, bestehend aus Bernhard Schöpf, Berthold Werner und Manfred Bergmann sehr zügig durchgefürt wurden und folgendes Ergebnis brachten:
Engere Vorstandschaft:
1. Vorsitzender: Richard Hohmann
Stellvertreter: Karl-Heinz Lausberg
Kassenverwalter: Frank Bergmann
Schriftführer: Horst Hollfelder
Oberturnwart: Kurt Rehm
Gleichberechtigte Stellvertreter: Achim Steiner, Michael Stark
Erweiterte Vorstandschaft:
Turnrat: Manfred Bergmann, Willy Förtsch, Lotte Tischler, Fritz Rehm, Erich Herbst, Carl-Friedrich Hohmann, Kurt Feil, Fritz Braun, Erik Trölenberg, Rudi Breuning, Hans-Heinrich Bergmann, Roswitha Schmidt, Agnes Fehn, Marlene Noack
Beisitzer: Edith Stark. Edi Stark, Hanne Knoppe, Michael Stark, Heinrich Rehm, Wilhelm Keim, Berthold Werner, Richard Gagel, Roland Popig
Vergnügungsausschuss: Erich Herbst, Kurt Feil, Fritz Rehm, Magda Kolb, Karl-Heinz Lausberg, Heinrich Rehm, Richard Gagel, Lotte Tischler, Margot Dehler, Hanne Knoppe, Dieter Paul, Erik Trölenberg, Manfred Bergmann, Reinhold Schorn, Roswitha Schmidt, Margitte Weber, Marlene Noack, Peter Schmidt, Achim Steiner, Agnes Fehn, Heinz Pfister.
Bauausschuss: Fritz Braun, Kurt Rehm, Heinrich Rehm, Reinhold Schorn, Adam Widulinski, Hans Kolb, Erich Herbst, Karl-Heinz Lausberg, Wilhelm Keim, Fritz Rehm, Willy Förtsch, Dieter Gutgesell, Roland Popig, Willi Walther
Liegenschaftswart: Hans Kolb
Vertreter des Liegenschaftswarts: Heinrich Rehm, Reinhold Schorn
Kassenrevisoren: Lotte Tischler, Berthold Werner
Stellvertretende Schriftführer: Hans-Heinrich Bergmann, Bernhard Schöpf
Frauen-Turnwartinnen: Roswitha Schmidt, Gabi Gutseel
Senioren-Turnwartin: Hanne Knoppe
Kinder- und Frauen-Turnwartin: Ina Rehm
Jugend-Turnwart: Achim Steiner
Leistungs-Turnwart: Edi Stark
Männer-Turnwart: Kurt Rehm
Leichtathletikwart: Karl-Heinz Lausberg
Fachwartin für Gymnastik und Tanz: Monika Bergner
Wanderwarte: Frank Bergmann, Horst Hollfelder
Anschließend gab der wiedergewählte Vorsitzende Richard Hohmann noch folgende Termine bekannt:
26. April, 14 Uhr: 50 Jahre VdK in Schney
1. Mai, ab 10 Uhr: DGB-Veranstaltung in der Turnhalle
16. - 19. Mai: Schützenfest in Schney
21. 6. Sonnwendfeier
2. - 7. August: Vereinsfahrt mit dem Bus in die Wachau
Außerdem wird die Freie Turnerschaft Schney im Oktober 1997 mit einem kleinen Festakt ihr 90jähriges Bestehen feiern.
Unter Punkt Sonstiges luden die Wanderwarte Horst Hollfelder und Frank Bergmann noch zur am 8. Mai bevorstehenden Götz-Wanderung ein, die diesmal von Niesten über den Görauer Anger durchs Bärental führen wird. Hans Kolb, Erich Herbst und Heinrich Rehm werden wieder bei einer Rast für das leibliche Wohl der Wanderer sorgen.
Traditionsgemäß klang dann die Versammlung mit dem Turnerlied aus.
Schney. Zu Beginn der diesjährigen Generalversammlung der Freien Turnerschaft Schney hieß der Vorsitzende Richard Hohmann die in erfreulich großer Zahl erschienenen Mitglieder herzlich willkommen und wies darauf hin, daß form- und fristgerecht zu dieser Zusammenkunft eingeladen worden war.
Sein besonderer Gruß galt den Ehrenmitgliedern Willy Fortsch, Fritz Eberth, Hanne Knoppe, Lotte Tischler und Kurt Rehm. Des weiteren begrüßte Richard Hohmann seinen Stadtratskollegen Hans-Heinrich Bergmann.
Nach der Eröffnung bat Richard Hohmann die Versammlungsteilnehmer, sich von den Plätzen zu erheben, um der im zurückliegenden Vereinsjahr gestorbenen und dem Verein in steter Treue verbundenen Mitglieder Ingeborg Vester, Liesel Schöpf, Theresia Dehler und Sepp Hochwardt in Stille zu gedenken.
Der Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung durch Schriftführer Horst Hollfelder folgte der Rechenschaftsbericht des ersten Vorsitzenden Richard Hohmann, der zunächst die Namen von 8 Neuaufnahmen bekanntgab. Anschließend berichtete er von einem sehr arbeitsreichen Jahr mit zahlreichen turnerischen und geselligen Veranstaltungen, die von der Freien Turnerschaft Schney entweder ausgerichtet oder mit erfolgreichen Mannschaften besucht wurden.
Zu den Höhepunkten im Vereinsleben gehörten im Berichtszeitraum das Sonnwendfeuer, die Busfahrt in die Wachau, die Ausrichtung der Kirchweih im September, die Jubiläumsfeier anlässlich des 90-jährigen Bestehens des Vereins, die drei großen Laufveranstaltungen, der vorweihnachtliche Turnernachmittag am 2. Advent, und die beiden Faschingsveranstaltungen. Als sehr erfreulich bezeichnete Richard Hohmann die Tatsache, dass sich innerhalb des Vereins eine Mutter-Kind-Gruppe gebildet hat, die unter Leitung von Diana Witzgall jeweils Donnerstags von 15.30 - 16.30 Uhr zusammentrifft.
Sehr viel Zeit und Energie habe auch für die Vereinbarungen zum ökologischen Ausbau des Kirchweihers aufgebracht werden müssen. Die gefundene Lösung sei zwar sehr begrüßenswert und berücksichtige die Interessen aller Beteiligten, doch leider werde es bis zur endgültigen Realisierung noch einige Zeit dauern.
Am Schluß seiner Ausführungen richtete Richard Hohmann herzliche Worte des Dankes und der Anerkennung an die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die die Vielzahl der Veranstaltungen erst möglich gemacht haben. Stellvertretend für alle nannte er Lotte Tischler, die seit vielen Jahren dafür sorge, dass im "Verpflegungsberich" personell und organisatorisch alles in bester Ordnung sei. Große Anerkennung gebühre auch allen Übungsleitern und Fachwarten, die einen geordneten und erfolgreichen Turnbetrieb gewährleistet haben.
Ebenfalls sehr zu Dank sei man den Mitgliedern verpflichtet, die dazu beigetragen haben, die durch den Tod von Liegenschaftswart Hans Kolb entstandene Lücke einigermaßen zu schließen.
Die Kooperation mit dem Personal der Franken-Akademie bezeichnete der Vereinsvorsitzende als "gut und von gegenseitiger Unterstützung geprägt", was in gleichem Maße auch für die Leitung des Spielmannszugs gelte. Besonders dankbar war Richard Hohmann dann den Mitgliedern der engeren Vorstandschaft des Vereins - Oberturnwart Kurt Rehm, dem stellvertretenden Vorsitzenden Karl-Heinz Lausberg, dem Kassier Frank Bergmann und dem Schriftführer Horst Hollfelder - für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit, die die Voraussetzung für eine korrekte und erfolgreiche Vereinsführung sei. Abschließend nahm der Vorsitzende die Gelegenheit wahr, sich namens des Vereins mit einem Blumenstrauß bei Margit Bergmann zu bedanken, die als Frau des Kassiers diesen nicht nur bei seinen Kassengeschäften seit vielen Jahren nach Kräften unterstütze, sondern auch bei der Vorbereitung und Durchführung der Laufveranstaltungen am Computer im "Rechenzentrum" des Vereins unverzichtbar sei.
Den Reigen der Fachwartberichte eröffnete traditionsgemäß Oberturnwart Kurt Rehm, der erneut von einem sehr arbeitsreichen Jahr berichten konnte, in dem nach einem festen Zeitplan ein ordnungsgemäßer Turnbetrieb in der Turnhalle durchgeführt wurde.
Nach wie vor stehe bei der Freien Turnerschaft Schney der Breitensport im Vordergrund; man biete Menschen von frühester Kindheit bis ins hohe Alter die Gelegenheit zu sportlicher und kultureller Betätigung aller Art. Auch in diesem Jahr habe man sich wieder an verschiedenen turnerischen Veranstaltungen in der näheren Umgebung mit gemischtem Erfolg beteiligt; auf dem Gebiet des Erwerbs von Sportabzeichen habe man ebenfalls wieder erfolgreich gewirkt.
Zum Abschluß seiner Ausführungen lobte der Oberturnwart die Arbeit der ehrenamtlichen und geprüften Übungsleiter, die sich ständig fachlich weiterbildeten, und appellierte an alle, in den gemeinsamen Anstrengungen nicht nachzulassen.
Leichtathletikwart Karl-Heinz Lausberg konnte erneut eine tolle Erfolgsbilanz seiner Abteilung präsentieren. Man habe an 39 Sportveranstaltungen aller Art teilgenommen und durchwegs achtbare Plazierungen erreicht. Der Höhepunkt war die erfolgreiche Durchführung der oberfränkischen Crosslauf-Meisterschaften mit 263 Teilnehmern in Schney, die auf große Anerkennung seitens der oberfränkischen Leichtathletik-Vortandschaft und der teilnehmenden Sportler gestoßen sei. Am Schluss seiner Ausführungen dankte Karl-Heinz Lausberg den Mitgliedern seiner Abteilung für den in über 70 Stunden auf dem Sportplatz, in der Turnhalle und im Schwimmbad gezeigten Trainingsfleiß und lud alle an Leichtathletik interessierten Mitglieder dazu ein, die dienstags und donnerstags jeweils von 17.00 bis 18.00 Uhr abgehaltenen Übungsstunden zu besuchen.
Den kurzen Bericht der Tennisabteilung gab Dieter Gutgesell ab, der mitteilte, dass es zur Zeit etwa 90 mehr oder weniger aktive Tennisspieler bei der Freien Turnerschaft Schney gibt.
Dem Bericht von Stabführer Heinrich Rehm war zu entnehmen, dass die 55 aktiven Musiker des Spielmannszugs im vergangenen Jahr 28 offizielle Auftritte absolviert haben. 8 junge Trommler und Flötenspieler beiderlei Geschlechts befinden sich zur Zeit in der "Ausbildung". Zusammenfassend zeigte sich der Stabführer mit dem musikalischen Niveau des Spielmannszuges sehr zufrieden und lobte in diesem Zusammenhang vor allem die Arbeit des musikalischen Leiters Bernd Gleitsmann. Dem zu Beginn des Jahres aus der Verantwortung ausgeschiedenen langjährigen äußerst zuverlässigen Kassier Richard Gagel stattete Heinrich Rehm den Dank der Spielleute ab. Abschließend wies Heinrich Rehm darauf hin, dass der Spielmannszug wie wohl keine andere Abteilung auf die ständige freiwillige (und unentgeltliche) Mitwirkung jedes einzelnen Musikers angewiesen ist, wenn das erreichte Niveau erhalten werden soll.
Michael Stark, der die Teilnahme der Freien Turnerschaft Schney am Deutschen Turnfest organisiert, teilte mit, dass 30 Vereinsmitglieder, vor allem Volleyballer, Turner und Spielleute, an der turnerischen Großveranstaltung in München teilnehmen werden.
Auf große Aufmerksamkeit stieß wieder der Bericht von Kassier Frank Bergmann, der eine genaue Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 1997 vorlegte und trotz beachtlicher Darlehnsrückzahlungen für die Freisportanlage mitteilte, dass die Freie Turnerschaft Schney bezüglich der Finanzen mit Zuversicht in die Zukunft blicken könne.
Die Zahl der Mitglieder beträgt nun 567, wobei die Damen zahlenmäßig um einiges stärker vertreten sind, als die Männer.
Aus dem Bericht von Revisorin Lotte Tischler ging hervor, dass die Prüfung eine einwandfreie und vorzügliche Kassenführung ergeben habe. Dem Kassier und seiner Frau gebühre hierfür höchstes Lob.
Nach der kurzen Aussprache zu den Berichten, wobei es in erster Linie um Änderungen bei der Gestaltung der Weihnachtsfeier ging, meldete sich Karl-Heinz Lausberg zu Wort, um sich im Namen aller Vereinsmitglieder bei Richard Hohmann für seine Tätigkeit als Vorsitzender der Freien Turnerschaft Schney zu bedanken. Richard Hohmann habe die Geschicke des Vereins mit Bravour geleitet, und nur wenige wüßten, was dies zum Beispiel hinsichtlich geopferter Freizeit bedeutet.
Umso erfreulicher sei es, dass Richard Hohmann vor einigen Tagen mit einer der höchsten Auszeichnungen der Bundesrepublik Deuschland, nämlich dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt worden sei. Neben seinem jahrzehntelangen kommunalpolitischen Engagement sei es wohl vor allem sein Einsatz im örtlichen Vereinsleben gewesen, der diese Anerkennung bewirkt habe: seit 1959 befinde sich Richard Hohmann bei der Freien Turnerschaft Schney ununterbrochen in der Verantwortung, unter anderem als Aktiver im Spielmannszug, dessen Kassier er über viele Jahre war, als zuverlässiger stellvertretender Vorsitzender und nun bereits seit 16 Jahren als geachteter und beliebter 1. Vorsitzender des größten Schneyer Vereins. Mit den Worten "Richard, wir sind stolz auf dich und auf deine Frau, die stets so viel Verständnis für deine oft zeitraubenden Verpflichtungen aufbrachte," gratulierte Karl-Heinz Lausberg unter großem Beifall dem Geehrten für die verdiente Würdigung.
Richard Hohmann bedankte sich für die Glückwünsche und betonte, dass er diese Auszeichnung eigentlich gar nicht für sich gewollt habe; er betrachte sie jedoch auch als Anerkennung für das in Schney von allen gemeinsam Geleistete und sei in diesem Sinne mit der Verleihung des Verdienstkreuzes einverstanden.
Unter dem nächsten Tagesordnungspunkt wurde ein von Diana Felsch und Claudia Bergmann gestellter Antrag auf Einrichtung eines Erste Hilfe - Raums behandelt. Nach ausführliche Beratung wurde beschlossen, verschiedene Räumlichkeiten im Bereich der Turnhalle zu entrümpeln und neu zu ordnen, so dass der gewünschte und dringend benötigte Raum demnächst hinter den Umkleidekabinen zur Vefügung gestellt werden kann.
Einige jüngere Vereinsmitglieder wünschten sich eine Neuorientierung bei der Gestaltung des Faschingsballs. Nach längerer Diskussion einigte man sich darauf, dass versucht werden soll, durch Verpflichtung einer beliebten heimischen Band mehr junge Leute in die Turnhalle zu bekommen.
Im Anschluss an diesen Tagesordungspunkt gab Richard Hohmann folgende Termine bekannt: a) 20. 6. 1998: Sonnwendfeuer auf der Schlossterasse; die Organisation obliegt diesmal dem Spielmannszug; b) 1. - 6. 8. 1998: Vereinsausflug nach Südtirol; c) 12. - 14. 9. 1998 Kirchweihveranstaltungen; d) im Oktober wird der Spielmannszug an einem noch festzulegenden Tag sein 45-jähriges Bestehen feiern.
Nachdem noch ein Beschluss zu den finanziellen Beiträgen der Tennis-Abteilung gefasst worden war, stellten die Wanderwarte Horst Hollfelder und Frank Bergmann die diesjährige Götz-Wanderung am Himmelfahrtstag vor. Ziel ist diesmal der "Köttler Grund". Die Teilnehmer an der ca. 13 km langen Wanderung treffen sich am 21. Mai um 9.00 Uhr auf dem Schlossplatz zur Bildung von Fahrgemeinschaften nach Weihersmühle, dem Ausgangspunkt der Wanderung, die bei jedem Wetter durchgeführt werden kann. Die Rückfahrt ist für 15.00 Uhr vorgesehen.
Schney. Zu Beginn der diesjährigen Generalversammlung der Freien Turnerschaft Schney hieß der Vorsitzende Richard Hohmann die in erfreulich großer Zahl erschienenen Mitglieder herzlich willkommen und wies darauf hin, daß form- und fristgerecht zu dieser Zusammenkunft eingeladen worden war.
Sein besonderer Gruß galt den Ehrenmitgliedern Willy Fortsch, Fritz Eberth, Hanne Knoppe, Lotte Tischler und Kurt Rehm. Des weiteren begrüßte Richard Hohmann seinen Stadtratskollegen Hans-Heinrich Bergmann.
Nach der Eröffnung bat Richard Hohmann die Versammlungsteilnehmer, sich von den Plätzen zu erheben, um der im zurückliegenden Vereinsjahr gestorbenen und dem Verein in steter Treue verbundenen Mitglieder Ingeborg Vester, Liesel Schöpf, Theresia Dehler und Sepp Hochwardt in Stille zu gedenken.
Der Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung durch Schriftführer Horst Hollfelder folgte der Rechenschaftsbericht des ersten Vorsitzenden Richard Hohmann, der zunächst die Namen von 8 Neuaufnahmen bekanntgab. Anschließend berichtete er von einem sehr arbeitsreichen Jahr mit zahlreichen turnerischen und geselligen Veranstaltungen, die von der Freien Turnerschaft Schney entweder ausgerichtet oder mit erfolgreichen Mannschaften besucht wurden. Den Aktiven konnte wieder in der vereinseigenen Turnhalle und auf Freisportanlage ein vielfältiger und geregelter Turnbetrieb angeboten werden, der von den Jüngsten der Mutter-Kind-Gruppe genauso gerne angenommen wurde wie von den bis ins Seniorenalter aktiven Mitgliedern. Dank gebühre auch den Spielleuten, die den Spielmannszug zu einem erfolgreichen und weithin anerkannten "Aushängeschild" der Freien Turnerschaft Schney gemacht hätten. Besonders lobend erwähnte Richard Hohmann die Ausnahmeturnerin Hanne Knoppe, die sich zusammen mit einigen anderen in vorbildlicher Weise um das Ablegen der Sportabzeichen gekümmert hat und außerdem die Senioren des Vereins betreute, sowie dem Leichtathletikwart Karl-Heinz Lausberg, der nicht nur seine Abteilung zuverlässig und erfolgreich führte, sondern auch bei den Sportabzeichen mitwirkte und mit seinem bayerischen Meistertitel über 1500 m bei den Senioren ein Glanzlicht in der Vereinsgeschichte setzte. Einer der Höhepunkte im abgelaufenen Vereinsjahr sei natürlich das Deutsche Turnfest in München gewesen, an dem die Freie Turnerschaft Schney mit 28 Aktiven teilgenommen habe; er habe erfreut zur Kenntnis genommen, daß sich viele der Turnfestteilnehmer bereits jetzt fest entschlossen zeigten, im Jahr 2002 zum Deutschen Turnfest nach Leipzig zu fahren.
Am Schluß seiner Ausführungen richtete Richard Hohmann herzliche Worte des Dankes und der Anerkennung an die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die die Vielzahl der Veranstaltungen erst möglich gemacht haben. Auch allen Übungsleitern und Fachwarten, die große Teile ihrer Freizeit geopfert haben um einen geordneten und erfolgreichen Turnbetrieb zu gewährleisten, sei die Freie Turnerschaft Schney zu Dank verpflichtet.
Die Kooperation mit dem Personal der Franken-Akademie bezeichnete der Vereinsvorsitzende als "gut und von gegenseitiger Unterstützung geprägt. Besonders dankbar war Richard Hohmann dann den Mitgliedern der engeren Vorstandschaft des Vereins - Oberturnwart Kurt Rehm, dem stellvertretenden Vorsitzenden Karl-Heinz Lausberg, dem Kassier Frank Bergmann und dem Schriftführer Horst Hollfelder - für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit, die die Voraussetzung für eine korrekte und erfolgreiche Vereinsführung sei.
Den Reigen der Fachwartberichte eröffnete traditionsgemäß Oberturnwart Kurt Rehm, der erneut von einem sehr arbeitsreichen Jahr berichten konnte, in dem nach einem festen Zeitplan ein ordnungsgemäßer Turnbetrieb in der Turnhalle durchgeführt wurde.
Die Freie Turnerschaft Schney bietet Menschen von frühester Kindheit bis ins hohe Alter die Gelegenheit zu sportlicher und kultureller Betätigung aller Art. Fünfzehn verantwortungsbereite Übungsleiter und Übungsleiterinnen, davon zehn mit Lizenz, gewährleisten, daß die Förderung und Betreuung der Aktiven optimal ist. Auch in diesem Jahr habe man sich wieder an verschiedenen turnerischen Veranstaltungen in der näheren Umgebung mit gutem Erfolg beteiligt; auf dem Gebiet des Erwerbs von Sportabzeichen habe man mit 35 Teilnehmern ebenfalls wieder erfolgreich gewirkt.
Leichtathletikwart Karl-Heinz Lausberg präsentierte erneut eine tolle Erfolgsbilanz seiner Abteilung, die sich an insgesamt 68 Trainingsabenden auf die 22 besuchten Sportveranstaltungen aller Art gründlich vorbereitete. Höhepunkte waren im Berichtszeitraum die Durchführung des Silvesterlaufes und des Crosslaufs "Rund um die Kleine Aßlitz", der gleichzeitig der Ermittlung der Stadtmeister diente. Sehr beeindruckt von der Schneyer Sportanlage zeigten sich die Verantwortlichen des Lauf- und Walking-Seminars, das unter der Leitung des BLSV und der Akadamie für Erwachsenenbildung auf Schloß Schney abgehalten wurde. Der herausragende Leichtathlet aus Schney war im letzten Jahr der Leichtathletikwart selbst: er errang nicht nur viele beachtliche Plazierungen im heimischen Bereich, sondern war mit einem 2. Platz über 800 m (hinter dem Europameister Scheidt), mit einem 4. Platz über 400 m und mit seinem Bayerischen Meistertitel über 1500 m einer der erfolgreichsten Teilnehmer an den Bayerischen Seniorenmeisterschaften in Elsenfeld überhaupt. Am Schluss seiner Ausführungen dankte Karl-Heinz Lausberg den Mitgliedern seiner Abteilung für den auf dem Sportplatz, in der Turnhalle und im Schwimmbad gezeigten Trainingsfleiß und lud alle an Leichtathletik interessierten Mitglieder dazu ein, die dienstags von 17.00 bis 18.00 Uhr und donnerstags von 17.00 bis 18.30 Uhr abgehaltenen Übungsstunden zu besuchen.
Den kurzen Bericht der Tennisabteilung gab Bernhard Schöpf ab, der mitteilte, dass die Freizeitsportler die Tennisanlage rege zur körperlichen Ertüchtigung nutzen, ohne an die Teilnahme an Wettkämpfen oder dergleichen zu denken.
Dem Bericht von Stabführer Heinrich Rehm war zu entnehmen, dass die 55 aktiven Musiker des Spielmannszugs im vergangenen Jahr weit über zwanzig offizielle Auftritte absolviert haben. 9 junge Trommler und Flötenspieler beiderlei Geschlechts befinden sich zur Zeit in der "Ausbildung". Zusammenfassend zeigte sich der Stabführer mit dem musikalischen Niveau des Spielmannszuges sehr zufrieden und lobte in diesem Zusammenhang vor allem die Arbeit der Senioren Kurt Feil und Erich Herbst, die nicht nur die Termine koordinieren, sondern bei den Auftritten auch für Platz sorgen und die Kassiererin der Abteilung Spielmannszug tatkräftig unterstützen.
Die Wanderwarte Frank Bergmann und Horst Hollfelder stellten kurz die diesjährige Götzwanderung vor, die am Himmelfahrtstag (13. 5.) auf einer ca. 12 km langen Strecke rund um Döringstadt führt. Die Wanderung findet bei jedem Wetter statt und ist wegen der guten Wege und der geringen Höhenunterschiede auch für ältere Wanderfreunde und Familien mit Kindern geeignet. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr auf dem Schloßplatz in Schney, wo Fahrgemeinschaften gebildet werden können; zum Abschluß der Wanderung besteht Gelegenheit, im historischen Gasthof "Zum Goldenen Wagen" in Döringstadt einzukehren.
Auf große Aufmerksamkeit stieß der Bericht von Kassier Frank Bergmann, der eine genaue Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 1998 vorlegte und trotz beachtlicher Darlehnsrückzahlungen für die Freisportanlage mitteilte, dass die Freie Turnerschaft Schney bezüglich der Finanzen mit Zuversicht in die Zukunft blicken könne.
Die Zahl der Mitglieder beträgt nun 565, wobei die Damen zahlenmäßig um einiges stärker vertreten sind, als die Männer.
Aus dem Bericht von Revisor Berthold Werner ging hervor, dass die Prüfung eine einwandfreie und vorzügliche Kassenführung ergeben hat. Dem Kassier und seiner Frau gebühre für ihre Arbeit höchstes Lob.
Nach der kurzen Aussprache zu den Berichten meldete sich Karl-Heinz Lausberg zu Wort, um sich im Namen aller Vereinsmitglieder bei Richard Hohmann für seine Tätigkeit als Vorsitzender der Freien Turnerschaft Schney zu bedanken. Richard Hohmann habe die Geschicke des Vereins engagiert und vorbildlich geleitet, und nur wenige wüßten, was dies zum Beispiel hinsichtlich geopferter Freizeit bedeutet.
Der nächste Punkt der Tagesordnung war die Ehrung von Kurt Rehm (s. Photo und Anlage), dem Richard Hohmann für die 40 Jahre unermüdlicher Arbeit als Oberturnwart der Freien Turnerschaft Schney dankte und seine Wertschätzung und Anerkennung aussprach. Sichtlich gerührt nahm Kurt Rehm diese Auszeichnung und das überreichte Präsent entgegen und bedankte sich herzlich dafür. Gleichzeitig erinnerte er daran, daß er auch er "nicht jünger" wird, und daß man allmählich an einen Nachfolger denken müsse.
Im Anschluss an diesen Tagesordungspunkt gab Richard Hohmann folgende Termine bekannt: a) Maikundgebung unter Beteiligung des Spielmannszugs am 1. Mai in der Turnhalle; b) 26. 6. 1999: Sonnwendfeuer auf der Schloßterasse; die Organisation obliegt wieder dem Spielmannszug; c) Vereinsausflug zum Bodensee Anfang August; d) 11. - 13. 9. 1999: Kirchweihveranstaltungen; e) 5. 12. 1999: Weihnachtsfeier.
Abschließend erinnerte Richard Hohmann daran, daß sich der Stadtrat von Lichtenfels nach eingehender Diskussion mit breiter Zustimmung (22 : 7 Stimmen) über die Fraktionsgrenzen hinaus für die Sanierung des Kirchweihers in diesem Jahr bei einem geschätzten Kostenaufwand von 770.000 DM durchgerungen hat. Besondere Verdienste habe sich in diesem Zusammenhang Erster Bürgermeister Winfred Bogdahn erworben.
Nach der einstimmigen Entlastung der Vorstandschaft klang die Jahreshauptversammlung der Freien Turnerschaft Schney mit dem Turnerlied harmonisch aus.
Schney. Zu Beginn der diesjährigen Generalversammlung der Freien Turnerschaft Schney hieß der Vorsitzende Richard Hohmann die in großer Zahl erschienenen Mitglieder herzlich willkommen und zeigte sich besonders über die vielen jungen Turnerinnen und Turner erfreut.
Nachdem der darauf hingewiesen hatte, dass form- und fristgerecht zu dieser Zusammenkunft eingeladen worden war, galt sein besonderer Gruß den Ehrenmitgliedern Willy Förtsch, Fritz Eberth, Wilhelm Keim, Lotte Tischler, Hanne Knoppe, Fritz Rehm und Kurt Rehm. Des weiteren begrüßte Richard Hohmann seine Stadtratskollegen Rudi Breuning, Heinz Gärtner und Hans-Heinrich Bergmann.
Im Anschluss an die Eröffnung stellte Richard Hohmann die Tagesordnung vor und bat dann die Versammlungsteilnehmer, sich von den Plätzen zu erheben, um der im zurückliegenden Vereinsjahr gestorbenen und dem Verein in steter Treue verbundenen Mitglieder Heinrich Gutgesell, Andreas Werner, Rosa Stamm und Philipp Schöpf zu gedenken.
Richard Hohmann begann seinen Rechenschaftsbericht mit der Feststellung, dass der Verein erneut auf ein erfolgreiches Jahr mit einem geregelten Turn- und Übungsbetrieb zurückblicken könne. Äußerst erfreulich sei gewesen, dass die sich abzeichnende personelle Lücke im Übungsleiterbereich beim Kinderturnen umgehend und problemlos durch die Einsatzbereitschaft von Silke Pfaff geschlossen werden konnte. Die Übungsleiter der Freien Turnerschaft Schney hätten auch im Jahr 1999 wieder an zahlreichen Lehrgängen und Weiterbildungsveranstaltungen teilgenommen und die entsprechenden Lizenzen und Übungsleiterscheine erworben.
Die Turnhalle sei neben den turnerischen Aktivitäten für viele kulturelle und gesellige Veranstaltungen genutzt worden. Unter anderem nannte Richard Hohmann den Empfang der Mitglieder des aus den USA angereisten Waldorf-Chors mit der evangelischen Kirchengemeinde und den Gastgebern aus Schney und Umgebung, den Theaterabend des TSV Marktzeuln, die Mai-Kundgebung des DGB, die Überreichung von Sportabzeichen, die Kirchweihveranstaltungen, die Weihnachtsfeier, den Vereinsfasching, den Kinderfasching sowie die Siegerehrungen anlässlich des Crosslaufs und des Silvesterlaufs 1999. Weitere größere Veranstaltungen der Freien Turnerschaft Schney seien die Götz-Wanderung am Himmelfahrtstag, die Sonnwendfeier auf der Terrasse, der Vereinsausflug im August und die Herbstwanderung gewesen. Große Beachtung und Anerkennung habe auch die Teilnahme der Schneyer Riege bei den Seniorentagen in Lichtenfels gefunden.
Am Schluss seiner Ausführungen richtete Richard Hohmann herzliche Worte des Dankes und der Anerkennung an die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die die Vielzahl der Veranstaltungen erst möglich gemacht haben.
Die Kooperation mit dem Partnerverein Franken-Akademie bezeichnete der Vereinsvorsitzende als "sehr gut", was in gleichem Maße auch für die Leitung des Spielmannszugs gelte. Besonders dankbar war Richard Hohmann abschließend den Mitgliedern der engeren Vorstandschaft des Vereins - Oberturnwart Kurt Rehm, dem stellvertretenden Vorsitzenden Karl-Heinz Lausberg, dem Kassier Frank Bergmann und dem Schriftführer Horst Hollfelder - für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit, die die Voraussetzung für eine korrekte und erfolgreiche Vereinsführung gewesen sei.
Der Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung durch Schriftführer Horst Hollfelder folgte der Bericht von Oberturnwart Kurt Rehm, der erneut von einem sehr arbeitsreichen Jahr berichten konnte, in dem nach einem festen Zeitplan ein ordnungsgemäßer Turnbetrieb in der Turnhalle durchgeführt wurde.
In 14 verschiedenen Gruppen bzw. Abteilungen können Menschen jeden Alters in der vereinseigenen Turnhalle oder auf dem Freisportgelände ihren sportlichen und/oder musisch-kulturellen Neigungen nachgehen. Das Angebot ist sehr breit gefächert und umfasst dabei von Leichtathletik über Geräteturnen, Seniorensport, Volleyball, Stepgymnastik, Tennis bis hin zum Spielmannszug eine sehr ansprechende Palette, wobei der Breitensport im Vordergrund steht. Natürlich besteht in allen Bereichen auch die Möglichkeit der gezielten und nachhaltigen Förderung von besonderen Talenten. Auch in diesem Jahr habe man sich an verschiedenen turnerischen Veranstaltungen in der näheren Umgebung mit gemischtem Erfolg beteiligt; auf dem Gebiet des Erwerbs von Sportabzeichen habe man ebenfalls wieder erfolgreich gewirkt. Die 12 Übungsleiterinnen und Übungsleiter mit Lizenz und 6 weitere qualifizierte Übungsleiter ohne offizielle Lizenz seien Garanten für ein ansprechendes Niveau in allen Bereichen.
Zum Abschluss seiner Ausführungen lobte der Oberturnwart die Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter und appellierte an alle, die gemeinsamen Anstrengungen fortzusetzen.
Mit einem umfangreichen Bericht und einer sehr schönen Erfolgsbilanz konnte dann Leichtathletikwart Karl-Heinz Lausberg aufwarten. An 63 Übungsterminen in der Turnhalle, auf dem Freisportgelände, im Wald und im Schwimmbad machten sich die Leichtathleten fit, und die Erfolge waren auch sehr ansprechend: bei insgesamt 19 Hallensportfesten, Stadionwettbewerben, Cross- Straßen- und Bergläufen sowie beim Skilanglauf konnten sich die Leichtathleten der Freien Turnerschaft Schney stets achtbar in Szene setzen, und waren häufig auf dem "Siegertreppchen" zu sehen. Neben Isabell Adam, Felix Adam, Lukas Herrmann und Katharina Herrmann waren es vor allem der Leichtathletikwart selbst und das herausragende Nachwuchstalent Toni Roeder, die bei teilweise hervorragend besetzten Wettbewerben die "Konkurrenz" hinter sich lassen konnten.
Das Ansehen, das die Freie Turnerschaft Schney in Läuferkreisen genießt, kann man unter anderem an der Tatsache ablesen, dass beim letzten Silvesterlauf mit 167 Teilnehmern ein wahrer "Läuferboom" verzeichnet werden konnte.
Als "sehr ärgerlich und enttäuschend" bezeichnete Karl-Heinz Lausberg die Tatsache, dass in Schney ausgebildete Leichtathleten "regelrecht abgeworben" werden, sobald sie im Sportunterricht an den höheren Schulen der Umgebung durch gute Leistungen auffallen.
Zum Abschluss seiner Ausführungen richtete Karl-Heinz Lausberg herzliche Worte des Dankes an die zahlreichen freiwilligen Helfer bei den von der Freien Turnerschaft ausgerichteten Laufveranstaltungen und erinnerte daran, dass die Leichtathletik-Abteilung jede Woche am Dienstag von 17 – 18 Uhr und am Donnerstag von 17 –18.30 Uhr trainiert.
Bernhard Schöpf informierte über die Aktivitäten der Tennis-Abteilung ab, indem er mitteilte, dass die Abteilung zur Zeit aus knapp 100 Mitgliedern bestehe, von denen die Mehrzahl allerdings passiv sei.
Den Bericht des Spielmannszugs gab Stabführer Heinrich Rehm ab, der mitteilte, dass zur Zeit knapp 60 Musiker im Spielmannszug aktiv sind, die 26 offizielle Auftritte und etliche Ständchen absolviert haben. Mit 6 jungen Flötenspielern, 3 Blasmusikern und 4 Trommlern, die sich zur Zeit noch in Ausbildung befinden, verfüge der Spielmannszug auch über ein vielversprechendes Potential für die Zukunft. Zusammenfassend zeigte sich der Stabführer mit dem musikalischen Niveau des Spielmannszuges sehr zufrieden und lobte in diesem Zusammenhang vor allem die Arbeit des musikalischen Leiters Bernd Gleitsmann. Hervorzuheben sei auch die Leistung von Kurt Feil, der unterstützt von Erich Herbst die Termine koordiniert und die Verträge ausgehandelt habe.
Manfred Bergmann informierte über die Kassenverhältnisse des Spielmannszuges und es war festzustellen, dass diese aktive Abteilung der Freien Turnerschaft auch finanziell auf sehr gesunden Beinen steht.
Den Bericht der Wanderwarte gab Frank Bergmann ab, der mitteilte, dass sich auch die beiden im Jahr 1999 durchgeführten Wanderungen in die Bereiche Döringstadt bzw. Oberküps großer Beliebtheit erfreut haben, und dass sich jeweils über 50 Teilnehmer eingefunden haben. Das Ziel für die diesjährige Götzwanderung werde demnächst in geeigneter Form bekannt gegeben.
Auf große Aufmerksamkeit stieß auch heuer wieder der Bericht des Hauptkassiers Frank Bergmann, der eine genaue Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 1999 vorlegte und trotz beachtlicher Darlehnsrückzahlungen für die Freisportanlage mitteilte, dass die Freie Turnerschaft Schney bezüglich der Finanzen mit großer Zuversicht in die Zukunft blicken könne.
Die Zahl der Mitglieder beträgt nun 560, darunter 135 Kinder und 38 Jugendliche.
Aus dem Bericht von Revisor Berthold Werner ging hervor, dass die Prüfung eine einwandfreie und vorzügliche Kassenführung ergeben habe. Dem Kassier und seiner Frau gebühre hierfür höchstes Lob.
Vorsitzender Richard Hohmann bedankte sich ebenfalls bei Frank und Margit Bergmann für die zuverlässige Kassenführung und wies darauf hin, dass man wohl in nächster Zeit durch die notwendige Renovierung der Decke und des Fußbodens der Turnhalle mit größeren Ausgaben rechnen müsse.
Nach der kurzen Aussprache zu den Berichten meldete sich Karl-Heinz Lausberg zu Wort, um sich im Namen aller Vereinsmitglieder bei Richard Hohmann für seine Tätigkeit als Vorsitzender der Freien Turnerschaft Schney zu bedanken. Seit vielen Jahren habe Richard Hohmann die Geschicke des Vereins mit größter Zuverlässigkeit und sehr erfolgreich geleitet, und nur wenige wüssten, was dies an Nervenkraft und hinsichtlich geopferter Freizeit bedeutet.
Als nächster Tagesordnungspunkt standen Neuwahlen auf dem Programm, die vom Wahlausschuss, bestehend aus Berthold Werner, Roswitha Schmidt und Dieter Gutgesell nach einstimmiger Entlastung durch die stimmberechtigten Anwesenden sehr zügig durchgeführt wurden und folgendes Ergebnis brachten:
Gesamt-Vorstandschaft für die Wahlperiode 2000 bis 2003:
1. Vorsitzender: Richard Hohmann
Stellvertretende Vorsitzende:
Hans-Heinrich Bergmann
(zuständig für Verwaltung und Organisation)
Karl-Heinz Lausberg
(zuständig für den sportlichen Bereich und die
Kassenverwalter: Frank Bergmann
Stellvertretende Kassenverwalterin: Margit Bergmann
Schriftführer: Horst Hollfelder
Stellvertretender Schriftführer: Hans-Heinrich Bergmann
Oberturnwart: Achim Steiner
Gleichberechtigte Stellvertreter:
Edwin Stark,Michael Stark
Turnrat:
Manfred Bergmann,Willy Förtsch,Lotte Tischler,Fritz Rehm,Erich Herbst,
Carl-Friedrich Hohmann,Kurt Feil,Fritz Braun,Erik Trölenberg,Rudi Breuning,
Roswitha Schmidt,Agnes Fehn,Marlene Noack,Heinz Gärtner.
Beisitzer:
Edith Stark.Edwin Stark,Hanne Knoppe,Michael Stark,Heinrich Rehm,Wilhelm Keim,
Berthold Werner,Richard Gagel,Roland Popig,Monika Bergner,Manuela Derx.
Vergnügungsausschuss:
Erich Herbst,Kurt Feil,Fritz Rehm,Magda Kolb,Karl-Heinz Lausberg,
Hans-Heinrich Bergmann,Heinrich Rehm,Lotte Tischler,Margot Dehler,
Hanne Knoppe,Heinz Pfister,Dieter Paul,Erik Trölenberg,Manfred Bergmann,
Reinhold Schorn,Roswitha Schmidt,Margitte Weber,Peter Schmidt,
Achim Steiner,Agnes Fehn,Monika Bergner,Ursula Harrer.
Als Sprecherin fungiert Marlene Noack.
Bauausschuss:
Fritz Braun,Kurt Rehm,Heinrich Rehm,Reinhold Schorn,Adam Widulinski,
Erich Herbst,
Karl-Heinz Lausberg,Hans-Heinrich Bergmann,Achim Steiner,Fritz Rehm,Willy Förtsch,Dieter Gutgesell,Roland Popig,Willi Walther,
Stefan Hümmer,Uwe Fleischmann.
Liegenschaftswarte:
Heinrich Rehm,Reinhold Schorn
Kassenrevisoren:
Lotte Tischler,Berthold Werner
Frauen-Turnwartinnen: Roswitha Schmidt
Senioren-Turnwartin: Hanne Knoppe
Kinder-Turnwartin: Silke Pfaff
Kinder- und Jugend-Turnwartin:
Manuela Derx,Anja Schöpf
Jugend-Turnwart: Achim Steiner
Leistungs-Turnwarte (weiblich):
Edith StarkEdwin Stark
Männer-Turnwart: Kurt Rehm
Leichtathletikwart: Karl-Heinz Lausberg
Leistungssportabzeichenprüfer:
Hanne Knoppe,Michael Stark,Karl-Heinz Lausberg
Fachwartin für Gymnastik und Tanz: Monika Bergner
Wanderwarte:
Frank Bergmann,Horst Hollfelder
Platzwart: Werner Lang
Leitung der Tennis-Abteilung:
Bernhard Schöpf (1 Jahr), Dieter Gutgesell (3 Jahre)
Als nächster Tagesordnungspunkt standen Ehrungen auf dem Programm:
Zunächst wurde Carl Witzgall zum Ehrenmitglied der Freien Turnerschaft Schney ernannt. Carl Witzgall trat dem Verein am Tag der Wiedergründung nach dem 2. Weltkrieg am 12. 11. 1945 im Alter von 15 Jahren bei und war ein guter Geräteturner und Leichtathlet. Nach dem Erwerb des Schlosses durch den Verein half er tatkräftig bei den Abbrucharbeiten der Stallungen und beim Bau der Turnhalle mit. Er ist Enkel des legendären Vereinsgründers "Witzers Rad" (Konrad Witzgall) und Sohn des Ehrenoberturnwarts Fritz Witzgall. Unter dem Beifall der Anwesenden überreichte Richard Hohmann dem verdienten Turner die wertvolle Urkunde und wünschte ihm und seiner Gattin im Namen der Mitglieder noch viele erfüllte Jahre.
Anschließend bedankte sich Richard Hohmann beim scheidenden Oberturnwart Kurt Rehm mit bewegten Worten für seine hervorragenden Verdienste um die Freie Turnerschaft Schney. Kurt Rehm war 40 Jahre lang Oberturnwart des Vereins und hat dieses Amt stets mit größtem Pflichtbewusstsein versehen. Er war selbst einer der erfolgreichsten Turner der Vereinsgeschichte und hat auch über die Vereinsgrenzen hinweg, etwa als langjähriger Gaukinderturnwart, in vielen Gremien als von allen geschätzter Mitarbeiter fungiert.
In der Freien Turnerschaft hat er sich neben seiner Funktion als Oberturnwart von Anfang an als freiwilliger Helfer bei allen Baumaßnahmen, bei der Freisportanlage, bei unzähligen Arbeitseinsätzen und der Durchführung von Veranstaltungen hervorgetan.
Auch im Spielmannszug ist er als ältester Spielmann immer noch aktiv und fehlt bei keinem Einsatz.
Hohe und höchste Auszeichnungen durch den Turngau, den Bayerischen Turnverband, den Deutschen Turnerbund und den Bayerischen Landes-Sportverband sind ihm zuteil geworden, und seit einigen Jahren ist er Ehrenmitglied "seiner" Freien Turnerschaft Schney. Mit den Worten "Kurt Rehm hat für den Turnsport allgemein Herausragendes und für unsere Freie Turnerschaft Schney Einmaliges geleistet" verabschiedete Richard Hohmann Kurt Rehm von seinem Amt und ernannte ihn auf einstimmigen Beschluss der Vorstandschaft unter dem langanhaltenden Beifall der Versammlungsteilnehmer zum Ehren-Oberturnwart des Vereins.
Unter Punkt "Sonstiges" wurden zunächst einige organisatorische Fragen bezüglich des Theaterabends am 25. März, des Waldlaufs am 14. April und der DGB-Veranstaltung am 30 April geklärt. Auch der Fasching 2001 wurde bereits vorbesprochen und Richard Hohmann wies auf die durchgeführten Rodungsarbeiten auf dem eigentlich im Verantwortungsbereich der Bahn liegenden Gelände am Krebsbach hin.
Dann teilte der 1. Vorsitzende mit, dass von staatlicher Seite beabsichtigt sei, die Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen des Freistaats Bayern zur Förderung des außerschulischen Sports so zu ändern, dass die Sportvereine gezwungen wären, die Mitgliedsbeiträge zu erhöhen.
Zu diesem Thema entwickelte sich eine ausführliche Diskussion, in deren Verlauf sich herausstellte, dass die Anwesenden einhellig der Meinung waren, dass eine Beitragserhöhung gegenwärtig nicht verkraftet werden könne. Auf Vorschlag des Vorsitzenden wurde folgende Resolution einstimmig verabschiedet: s. Anlage.
Traditionsgemäß klang dann die harmonisch verlaufene Versammlung mit dem Turnerlied "Turner, auf zum Streite!" aus.
Schney. Zu Beginn der diesjährigen Generalversammlung der Freien Turnerschaft Schney hieß der stellvertretende Vorsitzende Hans-Heinrich Bergmann, der anstelle des erkrankten 1. Vorsitzenden Richard Hohmann die Zusammenkunft leitete, die in großer Zahl erschienenen Mitglieder herzlich willkommen.
Nachdem der darauf hingewiesen hatte, dass form- und fristgerecht zu dieser Zusammenkunft eingeladen worden war, galt sein besonderer Gruß den Ehrenmitgliedern Lotte Tischler, Hanne Knoppe und Fritz Rehm. Des weiteren begrüßte Hans-Heinrich Bergmann seinen Stadtratskollegen Rudi Breuning.
Im Anschluss an die Eröffnung stellte Hans-Heinrich Bergmann die Tagesordnung vor und bat dann die Versammlungsteilnehmer, sich von den Plätzen zu erheben, um der im zurückliegenden Vereinsjahr gestorbenen und dem Verein in steter Treue verbundenen Mitglieder Kurt Noack, Heinz Schöpf und Gundi Werner zu gedenken.
Den Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden begann Hans-Heinrich Bergmann mit der Feststellung, dass der Verein erneut auf ein erfolgreiches Jahr mit einem geregelten Turn- und Übungsbetrieb zurückblicken könne.
In der vereinseigenen Turnhalle seien neben den turnerischen Aktivitäten auch wieder viele kulturelle und gesellige Veranstaltungen organisiert worden. Unter anderem nannte Hans-Heinrich Bergmann die beiden Theaterabende des TSV Marktzeuln, die Mai-Kundgebung des DGB, die Überreichung von Sportabzeichen, die Kirchweihveranstaltungen, die Weihnachtsfeier, die drei Faschingsveranstaltungen sowie die Siegerehrungen anlässlich des Crosslaufs und des Silvesterlaufs 2000. Weitere größere Veranstaltungen der Freien Turnerschaft Schney seien die Götz-Wanderung am Himmelfahrtstag in den Banzer Wald, die vom Spielmannszug organisierte Sonnwendfeier auf der Terrasse, das trotz widriger Witterungsverhältnisse äußerst gelungene Kinder- und Jugendzeltlager in Hammer, der sechstägige Vereinsausflug nach Slowenien und der gelungene und von vielen Mitgliedern begleitete Auftritt der Jazz-Tanzgruppe beim Korbmarkt in Lichtenfels gewesen. Großen Anklang habe auch die Herbstwanderung im Oktober gefunden, die diesmal rund um den Graitzer Spitzberg führte und im Gasthaus Sünkel in Oberreuth in gemütlicher Runde endete.
Am Schluss seiner Ausführungen richtete Hans-Heinrich Bergmann herzliche Worte des Dankes und der Anerkennung an die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die die Vielzahl der Veranstaltungen erst möglich gemacht haben sowie an die zuverlässigen Übungsleiter, die dafür sorgten, dass das Hauptanliegen der Freien Turnerschaft Schney, nämlich die Turnerei, in ihrer ganzen Vielfalt in geregelten Bahnen verlaufen sei.
Die Kooperation mit dem Partnerverein Franken-Akademie bezeichnete der stellvertretende Vorsitzende als "sehr gut", was in gleichem Maße auch für die Leitung des Spielmannszugs gelte. Im Namen von Richard Hohmann bedankte sich Hans-Heinrich Bergmann abschließend bei den Mitgliedern der engeren Vorstandschaft des Vereins - Ehren-Oberturnwart Kurt Rehm, Oberturnwart Achim Steiner, dem stellvertretenden Vorsitzenden Karl-Heinz Lausberg, dem Kassier Frank Bergmann und dem Schriftführer Horst Hollfelder - für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit, die die Voraussetzung für eine korrekte und erfolgreiche Vereinsführung gewesen sei.
Der Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung durch Schriftführer Horst Hollfelder folgte ein Kurzbericht des Oberturnwarts, demzufolge erneut in einem sehr arbeitsreichen Jahr nach einem festen Zeitplan ein ordnungsgemäßer Turnbetrieb in der Turnhalle durchgeführt wurde. Sichtbares Zeichen des Erfolgs seien die zahlreich errungenen Sport- und Leichtathletik-Abzeichen gewesen.
Mit einem umfangreichen Bericht und einer sehr schönen Erfolgsbilanz konnte dann Leichtathletikwart Karl-Heinz Lausberg aufwarten. Bei zahlreichen, überwiegend in der Turnhalle und auf dem Freisportgelände durchgeführten Übungsterminen haben sich die Leichtathleten fit gehalten und bei den verschiedensten Wettbewerben durchaus ansprechende und respektable Erfolge erzielt.
Zum Abschluss seiner Ausführungen richtete Karl-Heinz Lausberg herzliche Worte des Dankes an die vielen freiwilligen Helfer bei den von der Freien Turnerschaft ausgerichteten Laufveranstaltungen und erinnerte daran, dass die Leichtathletik-Abteilung jede Woche am Dienstag von 17 – 18 Uhr und am Donnerstag von 17 –18.30 Uhr trainiert.
Aus dem von Edith und Edi Stark verfassten Bericht der Turnabteilung Wettkampf ging hervor, dass diese Abteilung aus einem Kader von 16 Turnerinnen besteht, der durch eine Aufbauriege von 6 Mädchen ergänzt wird. Bei verschiedenen Einzel- und Mannschaftswettbewerben konnten im abgelaufenen Vereinsjahr mehrmals vordere Plätze erzielt werden. Die Aufbauriege, die noch eine kleine Verstärkung durch Mädchen im Alter von 6 - 9 Jahren vertragen würde, trainiert jeweils Freitags von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr in der Turnhalle.
Dieter Gutgesell informierte über die Aktivitäten der Tennis-Abteilung, indem er mitteilte, dass die Abteilung zur Zeit aus knapp 100 Mitgliedern besteht, von denen die Mehrzahl allerdings passiv ist.
Den Bericht des Spielmannszugs gab Stabführer Heinrich Rehm ab, der ausführte, dass zur Zeit circa 45 Musiker im Spielmannszug aktiv sind, die mehr als 20 „offizielle" Auftritte und etliche Ständchen absolviert haben. Mit mehreren jungen Flötenspielern, Blasmusikern und Trommlern, die sich zur Zeit noch in Ausbildung befinden, verfüge der Spielmannszug auch über ein vielversprechendes Potential für die Zukunft. Zusammenfassend zeigte sich der Stabführer mit dem musikalischen Niveau des Spielmannszuges sehr zufrieden und lobte in diesem Zusammenhang vor allem die Arbeit des musikalischen Leiters Bernd Gleitsmann. Hervorzuheben sei auch die Leistung von Kurt Feil, der unterstützt von Erich Herbst die Termine koordiniert und die Verträge ausgehandelt habe. Besonders lobenswert sei die Einstellung von Erich Herbst, der trotz der Tatsache, dass er offiziell nicht mehr aktiv sei, bei gelegentlichen Einsätzen bewiesen habe, dass er nach wie vor zu den besten Paukenspielern im gesamten Spielmannszugbereich gehöre.
Annette Lausberg informierte über die Kassenverhältnisse des Spielmannszuges, und es war festzustellen, dass diese aktive Abteilung der Freien Turnerschaft auch finanziell auf sehr gesunden Beinen steht.
Den Bericht der Wanderwarte gab Frank Bergmann ab, der mitteilte, dass sich auch die beiden im Jahr 2000 durchgeführten Wanderungen großer Beliebtheit erfreut haben. Als eine sehr schöne Einrichtung, die mittlerweile zur Tradition geworden sei und zum Erfolg der Wanderungen sicherlich mit beigetragen habe, betrachte er die noch von Hans Kolb initiierte, und nun von Erich Herbst , Heinrich Rehm, Stefan Hümmer , Dieter Paul und Karl Freitag durchgeführte nahrhafte Verpflegung der Wanderer „auf halber Strecke", die den Teilnehmern das Schleppen von schweren Rucksäcken mit Speisen und Getränken weitgehend erspare. Die diesjährige Götzwanderung am Himmelfahrtstag werde in die Gegend um Thelitz führen.
Dem von Hanna Knoppe verfassten Bericht der Seniorensport-Gruppe war zu entnehmen, dass auch diese Abteilung äußerst rührig war: in 49 Übungsstunden mit insgesamt 759 Teilnehmern wurde neben dem Körper auch der Geist durch „Gehirnjogging" trainiert, und auch Feiern, Geselligkeit und die Teilnahme an verschiedenen Senioren-Treffen und Lehrgängen gehörten zum abwechslungsreichen Programm.
Auf große Aufmerksamkeit stieß auch heuer wieder der Bericht des Hauptkassiers Frank Bergmann, der eine genaue Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 2000 vorlegte und trotz beachtlicher Darlehnsrückzahlungen für die Freisportanlage mitteilte, dass die Freie Turnerschaft Schney bezüglich der Finanzen mit großer Zuversicht in die Zukunft blicken könne. Allerdings sei davon auszugehen, dass in nächster Zeit durch die notwendige Renovierung der Turnhallendecke und die Erneuerung des Fußbodens sehr hohe Ausgaben anstehen werden.
Die Zahl der Mitglieder beträgt nun 548, darunter ca. 170 Kinder und Jugendliche.
Aus dem Bericht von Revisor Berthold Werner ging hervor, dass die Prüfung eine einwandfreie und vorzügliche Kassenführung ergeben habe. Dem Kassier und seiner Frau gebühre hierfür höchstes Lob.
Nach einer kurzen Aussprache und der einstimmig erfolgten Entlastung der Vorstandschaft ergriff wieder Kassier Frank Bergmann das Wort, um die Mitglieder anhand von übersichtlichen Overhead-Folien über die Umstellung der Mitgliedsbeiträge von D-Mark auf Euro zu informieren. Wie Frank Bergmann in diesem Zusammenhang mitteilte, muss die Freie Turnerschaft gewisse Mindestbeiträge erheben, um Zuschüsse des Landes bzw. der Verbände zu erhalten. Hierüber kam es zu einer ausgiebigen Diskussion, in deren Verlauf sich herausstellte, dass die Beitragsumstellung keinesfalls automatisch zu einer Beitragserhöhung führen soll. Auf einstimmigen Beschluss der Anwesenden wurde die Vorstandschaft beauftragt, bis zur Mitgliederversammlung im Herbst zu ermitteln, welche Mindestbeiträge die Freie Turnerschaft erheben muss, um in der Bezuschussung zu bleiben. Danach soll gegebenenfalls über eine Beitragsanpassung weiter beraten werden.
Unter Punkt "Sonstiges" wurden zunächst einige organisatorische Fragen bezüglich eines Arbeitseinsatzes an der Freisport-Anlage, des Waldlaufs am 8. April und der DGB-Veranstaltung am 1. Mai geklärt.
Abschließend bedankte sich Hans-Heinrich Bergmann bei den Anwesenden für ihr Kommen sowie für die aktive Teilnahme an der Generalversammlung und wünschte dem erkrankten Vorsitzenden Richard Hohmann im Namen seiner Freien Turnerschaft Schney eine baldige Genesung.
Traditionsgemäß klang dann die harmonisch verlaufene Versammlung mit dem Turnerlied "Turner, auf zum Streite!" aus.
Schney. Zu Beginn der diesjährigen Generalversammlung der Freien Turnerschaft Schney hieß der 1. Vorsitzende Richard Hohmann die in großer Zahl erschienenen Mitglieder herzlich willkommen.
Nachdem er darauf hingewiesen hatte, dass form- und fristgerecht zu dieser Zusammenkunft eingeladen worden war, galt sein besonderer Gruß den Ehrenmitgliedern Lotte Tischler, Hanne Knoppe Kurt Rehm und Fritz Rehm. Des weiteren begrüßte Richard Hohmann seine Stadtratskollegen Rudi Breuning und Hans-Heinrich Bergmann.
Im Anschluss an die Eröffnung stellte Richard Hohmann die Tagesordnung vor und bat dann die Versammlungsteilnehmer, sich von den Plätzen zu erheben, um der im zurückliegenden Vereinsjahr gestorbenen und dem Verein in steter Treue verbundenen Mitglieder zu gedenken.
Nach der Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung durch Schriftführer Horst Hollfelder begann der 1. Vorsitzende seinen Rechenschaftsbericht mit der Feststellung, dass der Verein erneut auf ein erfolgreiches Jahr mit einem geregelten Turn- und Übungsbetrieb zurückblicken könne.
In der vereinseigenen Turnhalle seien neben den turnerischen Aktivitäten auch wieder mehrere kulturelle und gesellige Veranstaltungen organisiert worden. Unter anderem nannte Richard Hohmann den Theaterabend des TSV Marktzeuln, die Mai-Kundgebung des DGB, die Überreichung von Sportabzeichen, die Kirchweihveranstaltungen, die Weihnachtsfeier, die Faschingsveranstaltungen sowie die Siegerehrungen anlässlich des Crosslaufs und des Silvesterlaufs 2001. Weitere größere Veranstaltungen der Freien Turnerschaft Schney seien die Götz-Wanderung ins Hochstadter Hinterland am Himmelfahrtstag, die vom Spielmannszug organisierte Sonnwendfeier auf der Terrasse, das äußerst gelungene Kinder- und Jugendzeltlager in Hammer und die Herbstwanderung gewesen, die diesmal von Neuensee nach Lettenreuth, zum Nonnenbrunnen, nach Weidhausen und durch das Rödertal führte und in einem traditionsreichen Gasthaus in Schwürbitz in gemütlicher Runde endete.
Einer auch finanziell großen Anstrengung habe es bedurft, als von einem Fachbetrieb zahlreiche Bäume im Park und im Schlossgarten zurückgeschnitten bzw. gefällt werden mussten.
Besonders erwähnenswert seien wieder die sportlichen Erfolge von Leichtathletikwart Karl-Heinz Lausberg gewesen, der bei den Seniorenweltmeisterschaften der Leichtathleten im australischen Brisbane bei allen Starts hervorragend abgeschnitten habe und in drei Wettbewerben bester Europäer gewesen sei. Diese Leistungen seien auch seitens der Stadt Lichtenfels gewürdigt worden, als Erster Bürgermeister Winfred Bogdahn dem erfolgreichen Schneyer bei der Jahresschlusssitzung 2001 des Stadtrats die Sportmedaille der Stadt Lichtenfels überreicht habe.
Am Schluss seiner Ausführungen richtete Richard Hohmann herzliche Worte des Dankes und der Anerkennung an die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die die Vielzahl der Veranstaltungen erst möglich gemacht haben sowie an die zuverlässigen Übungsleiter, die dafür sorgten, dass das Hauptanliegen der Freien Turnerschaft Schney, nämlich die Turnerei, in ihrer ganzen Vielfalt in geregelten Bahnen verlaufen sei.
Die Kooperation mit dem Partnerverein Franken-Akademie, der man im abgelaufenen Berichtszeitraum zum 50-jährigen Bestehen gratulieren konnte, bezeichnete der Vorsitzende als "sehr gut", was in gleichem Maße auch für die Leitungen der einzelnen Abteilungen des Hauptvereins gelte. Abschließend bedankte sich Richard Hohmann bei den Mitgliedern der engeren Vorstandschaft des Vereins - Ehren-Oberturnwart Kurt Rehm, Oberturnwart Achim Steiner, den stellvertretenden Vorsitzenden Karl-Heinz Lausberg und Hans-Heinrich Bergmann, dem Kassier Frank Bergmann und dem Schriftführer Horst Hollfelder - für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit, die die Voraussetzung für eine korrekte und erfolgreiche Vereinsführung gewesen sei.
Oberturnwart Achim Steiner beschrieb in einem sehr detaillierten Bericht die vielfältigen turnerischen Aktivitäten der Freien Turnerschaft Schney. In der Turnhalle, auf der Freisportanlage, bei Turnfesten und verschiedenen Wettkämpfen haben sich Mitglieder des Vereins körperlich fit gehalten. Die Turnhalle werde nach wie vor von den Abteilungen sehr intensiv genutzt, und man lege weiterhin großen Wert auf die Förderung und Einbindung der jüngsten Vereinsmitglieder. Zu einer festen Einrichtung sei mittlerweile das Kinderzeltlager in Hammer geworden, das sich jeweils an einem Wochenende im Juli großer Beliebtheit erfreue. In diesem Zusammenhang bedankte sich Achim Steiner bei Günther Werner, der sein hervorragend geeignetes Gelände und auch seine sanitären Einrichtungen für das Kinderzeltlager zur Verfügung gestellt habe.
Sichtbares Zeichen des Erfolgs seien auch im letzten Jahr wieder die zahlreich errungenen Sport- und Leichtathletik-Abzeichen gewesen.
Auch die Tanzgruppe war im abgelaufenen Vereinsjahr erneut sehr aktiv: sie konnte unter anderem auf dem Korbmarkt in Lichtenfels und bei der Weihnachtsfeier in der Turnhalle ihr Können unter Beweis stellen.
Edi Stark, der Betreuer der Wettkampfgruppe der Schülerinnen, wusste viel Positives zu berichten: bei den Jahrgangsbestenkämpfen in Lichtenfels (Gaumeistein wurde Lisa Lorenz von der Freien Turnerschaft Schney), bei "Turnen im Verein" in Neukirchen am Brand, beim Mannschaftsentscheid in Burgkunstadt, beim Bezirksmannschaftsentscheid in Lichtenfels und bei den Ligakämpfen wurden jeweils gute Platzierungen erturnt. Außerdem konnten 13 Sportabzeichen und 12 Gerätturnabzeichen an die Turnerinnen übergeben werden. Abschließend legte Edi Stark allen Zuständigen und Interessierten das Kinderturnfest am 7. Juli in Altenkunstadt ans Herz.
Hanne Knoppe, die nach überstandener Krankheit wieder regelmäßig die Seniorenabteilung betreuen kann, berichtete kurz von den sportlichen und geselligen Aktivitäten ihrer rührigen Abteilung und wünschte sich, dass aus den Reihen der "vergleichsweise Jüngeren" etwas "Nachwuchs" zu den Senioren stößt.
Mit einem umfangreichen Bericht und einer sehr schönen Erfolgsbilanz konnte dann Leichtathletikwart Karl-Heinz Lausberg aufwarten. Die Übungseinheiten wurden 9-mal im Wald, 34-mal auf der Sportanlage, 25-mal in der Turnhalle und einmal beim Schwimmen durchgeführt. Die Athleten der Freien Turnerschaft Schney waren bei 3 Skiwettkämpfen, 3 Hallensportfesten, 3 Crossläufen, 3 Bergläufen 10 Straßenläufen und 7 Bahnwettkämpfen präsent. Hinzu kamen noch eine Kreismeisterschaft, 6 Bezirksmeisterschaften, die Nordbayerische Meisterschaft, die Bayerische Meisterschaft, ein Ländervergleichskampf, zu dem Karl-Heinz Lausberg vom BLV nominiert worden war, und die Senioren-Weltmeisterschaft in Brisbane. Herausragender Leichtathlet war natürlich Karl-Heinz Lausberg selbst, aber auch Lisa Eichhorn, Julia Gick, Pascal Gruslinski und Daniel Schamel erreichten immer wieder gute Platzierungen. Bei den im Rahmen des Crosslaufs am 24. März 2002 durchgeführten Stadtmeisterschaften konnte die Freie Turnerschaft Schney mit Ludwig Eichhorn, Isabel Adam, Florian Bergmann, Bernd Stamm, Daniel Schamel und Karl-Heinz Lausberg in den verschiedenen Laufklassen 6 Stadtmeister stellen.
Zum Abschluss seiner Ausführungen richtete Karl-Heinz Lausberg herzliche Worte des Dankes an die vielen freiwilligen Helfer bei den von der Freien Turnerschaft ausgerichteten Laufveranstaltungen und erinnerte daran, dass die Leichtathletik-Abteilung jede Woche am Dienstag von 17 – 18 Uhr und am Donnerstag von 17 –18.30 Uhr trainiert.
Den Bericht des Spielmannszugs gab Stabführer Heinrich Rehm ab, der ausführte, dass zur Zeit circa 45 Musiker im Spielmannszug aktiv sind, die mehr als 20 "offizielle" Auftritte und etliche Ständchen absolviert haben. Zur Zeit laufen die Vorbereitungen auf das 50-jährige Jubiläum im Mai 2003 auf Hochtouren. Zusammenfassend zeigte sich der Stabführer mit dem musikalischen Niveau des Spielmannszuges sehr zufrieden und lobte die Einsatzbereitschaft aller Spielleute, die bei den Auftritten aktiv waren. Abschließend wies er auf die "Sonderprobe" hin, die rechtzeitig vor Saisonbeginn am 27. April stattfinden wird.
Annette Lausberg informierte über die Kassenverhältnisse des Spielmannszuges, und es war festzustellen, dass diese aktive Abteilung der Freien Turnerschaft auch finanziell auf sehr gesunden Beinen steht.
Den Bericht der Wanderwarte gab Frank Bergmann ab, der mitteilte, dass sich auch die beiden im Jahr 2001 durchgeführten Wanderungen großer Beliebtheit erfreut haben. Als eine sehr schöne Einrichtung, die mittlerweile zur Tradition geworden sei und zum Erfolg der Wanderungen sicherlich mit beigetragen habe, betrachte er die noch von Hans Kolb initiierte nahrhafte Verpflegung der Wanderer "auf halber Strecke", die den Teilnehmern das Schleppen von schweren Rucksäcken mit Speisen und Getränken weitgehend erspare. Die diesjährige Götzwanderung am Himmelfahrtstag werde in das Rodach-Gebiet bei Redwitz führen.
Auf große Aufmerksamkeit stieß auch heuer wieder der Bericht des Hauptkassiers Frank Bergmann, der eine genaue Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 2001 vorlegte und trotz beachtlicher Darlehnsrückzahlungen für die Freisportanlage mitteilte, dass die Freie Turnerschaft Schney bezüglich der Finanzen mit großer Zuversicht in die Zukunft blicken könne. Allerdings sei davon auszugehen, dass in nächster Zeit durch die notwendige Renovierung der Turnhallendecke und die Erneuerung des Fußbodens sehr hohe Ausgaben anstehen werden.
Die Zahl der Mitglieder beträgt nun 541, darunter ca. 170 Kinder und Jugendliche.
Aus dem Bericht von Revisorin Lotte Tischler ging hervor, dass die Prüfung eine einwandfreie und vorzügliche Kassenführung ergeben habe. Dem Kassier und seiner Frau gebühre hierfür höchstes Lob.
Nach einer kurzen Aussprache und der einstimmig erfolgten
Entlastung der Vorstandschaft ergriff wieder Kassier Frank Bergmann das Wort, um
die Mitglieder über die notwendige Anpassung der Mitgliedsbeiträge zu
informieren. Wie er in diesem Zusammenhang mitteilte, muss die Freie
Turnerschaft gewisse Mindestbeiträge erheben, um Zuschüsse des Landes bzw. der
Verbände zu erhalten. Da die anwesenden Mitglieder die Notwendigkeit der
"von oben verordneten" Beitragsanpassung fast einstimmig einsahen,
gelten ab 2003 bei der Freien Turnerschaft Schney folgende Monatsbeiträge:
Kinder. 0,75 €; Jugendliche: 1,50 €; Erwachsene: 3,50 €; Ehepaare: 5,25
€; Familien mit Kindern: 6,00 €; Familien mit Jugendlichen: 6,75 €.
Abschließend zu diesem Punkt betonte Richard Hohmann, dass davon auszugehen sei, dass diese Beiträge nun längere Zeit gültig sind.
Unter Punkt "Sonstiges" wurden zunächst Überlegungen bezüglich der Faschingsveranstaltung im nächsten Jahr angestellt, bei der sich vor allem die Mitglieder der Tanzgruppe verstärkt engagieren wollen.
Ein wichtiger Arbeitseinsatz findet am 27. April ab 7.30 Uhr auf der Freisportanlage statt. Hierzu werden noch einige zusätzliche freiwillige Helfer benötigt
Bevor Richard Hohmann diese harmonisch verlaufene Versammlung schloss, teilte er noch mit, dass im Herbst anlässlich des 95-jährigen Bestehens der Freien Turnerschaft Schney ein Ehrenabend stattfinden wird.
Schney. Zu Beginn der diesjährigen Generalversammlung der Freien Turnerschaft Schney hieß der Vorsitzende Richard Hohmann die in großer Zahl erschienenen Mitglieder herzlich willkommen und zeigte sich besonders darüber erfreut, dass auch die Jugend stark vertreten war.
Nachdem er darauf hingewiesen hatte, dass form- und fristgerecht zu dieser Zusammenkunft eingeladen worden war, galt sein besonderer Gruß den erschienenen Ehrenmitgliedern. Des weiteren begrüßte Richard Hohmann seine Stadtratskollegen Rudi Breuning und Heinz Gärtner.
Im Anschluss an die Eröffnung stellte Richard Hohmann die Tagesordnung vor und bat dann die Versammlungsteilnehmer, sich von den Plätzen zu erheben, um der im zurückliegenden Vereinsjahr gestorbenen und dem Verein in steter Treue verbundenen Mitglieder Wilhelm Keim, Rosa Hauffe und Anni Förtsch in Stille zu gedenken.
Nach der Verlesung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung durch Schriftführer Horst Hollfelder begann Vorsitzender Richard Hohmann seinen Rechenschaftsbericht mit der Feststellung, dass der Verein erneut auf ein erfolgreiches Jahr mit einem geregelten Turn- und Übungsbetrieb zurückblicken könne. Die qualifizierten Übungsleiter der Freien Turnerschaft Schney hätten auch im Jahr 2002 wieder bereitwillig die übernommenen Aufgaben erfüllt und dafür gesorgt, dass der Sportbetrieb ordnungsgemäß und abwechslungsreich gestaltet wurde.
Sehr erfreulich sei, dass wieder eine ganze Anzahl von neuen Mitgliedern der Freien Turnerschaft Schney beigetreten sind.
Die Turnhalle sei neben den turnerischen Aktivitäten für viele kulturelle und gesellige Veranstaltungen genutzt worden. Unter anderem nannte Richard Hohmann in diesem Zusammenhang die Mai-Kundgebung des DGB, die Überreichung von Sportabzeichen, die Kirchweihveranstaltungen, die Weihnachtsfeier, den Vereinsfasching, den Kinderfasching sowie die Siegerehrungen anlässlich des Crosslaufs und des Silvesterlaufs. Weitere größere Veranstaltungen der Freien Turnerschaft Schney seien die Götz-Wanderung am Himmelfahrtstag, die vom Spielmannszug organisierte Sonnwendfeier auf der Terrasse und die Herbstwanderung gewesen.
Am Schluss seiner Ausführungen richtete Richard Hohmann herzliche Worte des Dankes und der Anerkennung an seine Mitarbeiter in der Vorstandschaft sowie an die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die die Vielzahl der Veranstaltungen erst möglich gemacht haben und rief dazu auf, alles zu tun, damit das im Mai anstehende 50jährige Jubiläum der Abteilung Spielmannszug zu einem vollen Erfolg wird.
Oberturnwart Achim Steiner beschrieb in einem sehr detaillierten Bericht die vielfältigen turnerischen Aktivitäten der Freien Turnerschaft Schney. In der Turnhalle, auf der Freisportanlage, bei Turnfesten und verschiedenen Wettkämpfen haben sich Mitglieder des Vereins körperlich fit gehalten. Die Turnhalle werde nach wie vor von den Abteilungen sehr intensiv genutzt, und man lege weiterhin großen Wert auf die Förderung und Einbindung der jüngsten Vereinsmitglieder. Zu einer festen Einrichtung sei mittlerweile das Kinderzeltlager in Hammer geworden, das sich jeweils an einem Wochenende im Juli großer Beliebtheit erfreue. In diesem Zusammenhang bedankte sich Achim Steiner bei Günther Werner, der sein hervorragend geeignetes Gelände und auch seine sanitären Einrichtungen für das Kinderzeltlager zur Verfügung gestellt habe.
Sichtbares Zeichen des Erfolgs seien auch im letzten Jahr wieder die zahlreich errungenen Sport- und Leichtathletik-Abzeichen gewesen.
Edi Stark, der Betreuer der 18 Turnerinnen zählenden Wettkampfriege weiblich, wusste erneut viel Positives zu berichten: bei Wettkämpfen in Lichtenfels und Neunkirchen, beim Kinderturnfest in Altenkunstadt und bei den verschiedenen Ligawettkämpfen wurden jeweils sehr gute bis gute Platzierungen erturnt. Besonders erfolgreich waren Lisa Lorenz (Gaumeisterin), Lena Hackenberg (3. Platz in Altenkunstadt) und Michelle Klaus (5. Platz in Altenkunstadt). Auch die Mannschaften konnten sehr zufrieden sein, errangen sie doch jeweils Plätze im Vorderfeld. Die gemischte Mannschaft aus FT Schney und TV Oberwallenstadt wurde Vizemeister im Gau und belegte den sechsten Platz im Bezirk. Der Dank des Abteilungsleiters galt abschließend seinen Helferinnen Edith Stark, Sabine Scherer und Alice Felsch sowie den Fahrern, die die Mannschaften jeweils sicher zu den Wettkämpfen und zurück brachten.
Mit einem umfangreichen Bericht und einer sehr schönen Erfolgsbilanz konnte dann erneut Leichtathletikwart Karl-Heinz Lausberg aufwarten. An 56 Übungsterminen in der Turnhalle, auf dem Freisportgelände, im Wald und im Schwimmbad machten sich die Leichtathleten fit, und die Erfolge waren auch sehr ansprechend: bei 2 Skiwettkämpfen, einem Hallensportfest, 8 Bahnwettbewerben, 10 Cross- und Waldläufen und 7 Straßenläufen konnten sich die Leichtathleten der Freien Turnerschaft Schney stets achtbar in Szene setzen und waren häufig auf dem "Siegertreppchen" zu sehen. Neben Isabell Adam, Ludwig Eichhorn, Robert Woidich, Christopher Noack, Theresa Göckel, Julia Gick und Kristin Pohl war es vor allem der Leichtathletikwart selbst, der bei teilweise hervorragend besetzten Wettbewerben wie etwa den Europameisterschaften für Senioren in Potsdam mit seinem 3. Platz im 2.000-Meter-Hindernislauf herausragende Ergebnisse erzielte.
Das Ansehen, das die Freie Turnerschaft Schney in Läuferkreisen genießt, kann man unter anderem an der Tatsache ablesen, dass beim letzten Silvesterlauf mit 283 Teilnehmern ein wahrer "Läuferboom" verzeichnet werden konnte. Außerdem haben sich einige renommierte Leichtathleten aus der näheren Umgebung der Freien Turnerschaft Schney angeschlossen und bilden nun zusammen mit Karl-Heinz Lausberg bei verschiedenen Veranstaltungen eine starke Mannschaft.
Die diesjährigen Sportveranstaltungen der Leichathletik-Abteilung sind der Crosslauf am 13. April im Wald zwischen Schney und Seehof, das Läufermeeting am 4. Juni auf der Sportanlage und der Silvesterlauf am 27. Dezember, zu welchem auf auf dem Schlossplatz gestartet wird.
Zum Abschluss seiner Ausführungen richtete Karl-Heinz Lausberg herzliche Worte des Dankes an die zahlreichen freiwilligen Helfer bei den von der Freien Turnerschaft ausgerichteten Laufveranstaltungen und erinnerte daran, dass die Leichtathletik-Abteilung jede Woche am Dienstag von 17 – 18 Uhr und am Donnerstag von 17 –18.30 Uhr trainiert.
Den Bericht des Spielmannszugs gab Stabführer Heinrich Rehm ab, der mitteilte, dass zur Zeit ca. 45 Musiker im Spielmannszug aktiv sind, die im Jahr 2002 etwa 25 offizielle Auftritte und etliche Ständchen absolviert haben. Mit 10 jungen Flötenspielern, 2 Blasmusikern, 2 Trommlern und einer Lyraspielerin, die sich zur Zeit noch in Ausbildung befinden, verfüge der Spielmannszug auch über ein vielversprechendes Potential für die Zukunft. Zur Zeit ist der Spielmannszug natürlich in erster Linie mit den Vorbereitungen auf das 50-jährige Jubiläum vom 17. bis 25. Mai beschäftigt.
Annette Lausberg informierte über die Kassenverhältnisse des Spielmannszuges und es war festzustellen, dass diese aktive Abteilung der Freien Turnerschaft auch finanziell auf sehr gesunden Beinen steht.
Den Bericht der Wanderwarte gab Frank Bergmann ab, der mitteilte, dass sich die beiden im Jahr 2002 durchgeführten Wanderungen ins Rodach-Gebiet bei Redwitz (Götzwanderung am Himmelfahrtstag) und in den Bereich um die Ebnether Keller (Oktober) großer Beliebtheit erfreut haben, und dass sich jeweils über 50 Teilnehmer eingefunden haben. Das Ziel der diesjährigen Götzwanderung ist der Bucher Forst, den man vor den einschneidenden Eingriffen durch die beabsichtigten Verkehrswegebaumaßnahmen noch einmal durchwandern will.
Auf große Aufmerksamkeit stieß auch heuer wieder der Bericht des Hauptkassiers Frank Bergmann, der eine genaue Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 2002 vorlegte und trotz beachtlicher Darlehensrückzahlungen für die Freisportanlage mitteilte, dass die Freie Turnerschaft Schney bezüglich der Finanzen mit großer Zuversicht in die Zukunft blicken könne.
Die Zahl der Mitglieder beträgt nun 546, wovon 312 weiblichen Geschlechts sind.
Aus dem Bericht von Revisorin Lotte Tischler ging hervor, dass die Prüfung eine einwandfreie und vorzügliche Kassenführung ergeben habe. Dem Kassier und seiner Frau gebühre hierfür höchstes Lob.
Anschließend wurde die Ernennung sieben neuer Ehrenmitglieder vorgenommen. Vorsitzender Richard Hohmann erinnerte an die strengen Kriterien, die für die Ernennung zum Ehrenmitglied der Freien Turnerschaft Schney erfüllt werden müssen und zeigte jeweils in einer kurzen Laudatio die Verdienste der zu Ehrenden auf. Folgende Turnschwestern und Turnbrüder erhielten sodann die ansprechend gestaltete Urkunde überreicht: Bärbel Klaus, Heinz Bergner, Erich Herbst, Horst Weber, Hans Witzgall und Hermann Witzgall. Gerda Eber, die an der Generalversammlung nicht teilnehmen konnte, hatte die Urkunde schon vorher erhalten.
Als nächster Tagesordnungspunkt standen Neuwahlen auf dem Programm, die vom Wahlausschuss, bestehend aus Peter Schmidt, Rudi Breuning, Claudia Bergmann und Manfred Bergmann nach einstimmiger Entlastung der alten Vorstandschaft durch die stimmberechtigten Anwesenden zügig durchgeführt wurden und folgendes Ergebnis brachten:
Gesamt-Vorstandschaft für die Wahlperiode 2003 bis 2006:
| 1. Vorsitzender: | Bergmann Hans-Heinrich |
| Gleichberechtigte Stellvertretende Vorsitzende: |
Hohmann Sandra (zuständig für Verwaltung und Organisation) |
| Lausberg Karl-Heinz (zuständig für den sportlichen Bereich und die Liegenschaften) |
|
| Kassenverwalter: | Bergmann Frank |
| Stellvertretende Kassenverwalterin: | Bergmann Margit |
| Schriftführer: | Hollfelder Horst |
| Oberturnwart: | Steiner Achim |
| Stellvertretende Oberturnwartin: | Bergmann Claudia |
| Turnrat: | Braun Fritz |
|
Breuning Rudi |
|
|
Feil Kurt |
|
|
Gärtner Heinz |
|
|
Herbst Erich |
|
|
Knoppe Hanne |
|
|
Pfister Hein |
|
|
Popig Roland |
|
|
Rehm Fritz |
|
|
Tischler Lotte |
|
|
Werner Berthold |
|
| Beisitzer: (= Mitglieder der Ausschüsse) | |
| Sportausschuss | Bergmann Claudia |
|
Bergner Monika |
|
|
Derx Manuela |
|
|
Knoppe Hanne |
|
|
Freitag Sabine |
|
|
Lausberg Karl-Heinz |
|
|
Pfaff Silke |
|
|
Rehm Ina |
|
|
Rehm Kurt |
|
|
Schmidt Roswitha |
|
|
Schöpf Anja |
|
|
Steiner Achim |
|
| Vergnügungsausschuss: | Bergmann Claudia |
| Bergmann Manfred | |
| Bergner Monika | |
| Dehler Margot | |
| Fehn Agnes | |
|
Harrer Ursula |
|
| Fleischmann Uwe | |
|
Heublein Irmgard |
|
|
Hohmann Carl-Friedrich |
|
|
Hohmann Ute |
|
|
Hümmer Stefan |
|
|
Lausberg Karl-Heinz |
|
|
Noack Marlene (Sprecherin) |
|
|
Paul Dieter |
|
|
Popig Roland |
|
|
Rehm Heinrich |
|
|
Schmidt Roswitha |
|
|
Schmidt Peter |
|
|
Schorn Reinhold |
|
|
Steiner Achim |
|
|
Tischler Lotte |
|
|
Trölenberg Erik |
|
|
Weber Margitte |
|
| Bauausschuss: |
Braun Fritz |
|
Fleischmann Uwe |
|
|
Gutgesell Dieter |
|
|
Herbst Erich |
|
|
Hümmer Stefan |
|
|
Lausberg Karl-Heinz |
|
|
Popig Roland |
|
|
Rehm Heinrich |
|
|
Schorn Reinhold |
|
|
Steiner Achim |
|
| Liegenschaftswarte: |
Rehm Heinrich |
|
Schorn Reinhold |
|
| Kassenrevisoren: |
Tischler Lotte |
|
Werner Berthold |
|
|
Frauen-Turnwartinnen: |
Schmidt Roswitha |
|
Senioren-Turnwartin: |
Knoppe Hanne |
| Fachwartin für Body-Workout und "Just-for-Fun"-Sport: |
Bergmann Claudia |
| Stepgruppenleiterin: |
Rehm Ina |
|
Kinder-Turnwartin: |
Pfaff Silke |
| Freitag Sabine | |
| Kinder- und Jugend-Turnwartin: |
Derx Manuela |
| Jugend-Turnwart: | Steiner Achim |
| Leistungs-Turnwarte (weiblich): | Stark Edith |
| Stark Edwin | |
| Männer-Turnwart: | Rehm Kurt |
| Leichtathletikwart: | Lausberg Karl-Heinz |
| Leistungssportabzeichenprüfer: | Knoppe Hanne |
| Stark Michael | |
| Lausberg Karl-Heinz | |
| Fachwartin für Gymnastik und Tanz: | Bergner Monika |
| Wanderwarte: | Bergmann Frank |
| Hollfelder Horst | |
| Leitung der Tennis-Abteilung: | Gutgesell Dieter |
Nach der Wahl ergriff Hans-Heinrich Bergmann, der neue 1. Vorsitzende der Freien Turnerschaft, das Wort und bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Er habe bei der Vorbereitung der Jahreshauptversammlung das ermutigende Gefühl bekommen, dass die Mitglieder bereit seien, ihn so zu unterstützen, dass das große Werk, das mit der Gründung der Freien Turnerschaft Schney im Jahre 1907 begonnen worden sei, erfolgreich fortgesetzt werden kann. Als große Maßnahmen, die in der nahen Zukunft in Angriff genommen werden müssen, nannte er die Renovierung, möglicherweise sogar die Erneuerung des Fußbodens in der Turnhalle und in diesem Zusammenhang umfangreiche Arbeiten an der Heizungsanlage. Es sei auch durchaus schon angebracht, sich erste Gedanken über das in vier Jahren anstehende 100-jährige Jubiläum zu machen.
Ernennung von Richard Hohmann
zum Ehrenvorsitzenden der Freien Turnerschaft Schney e.V.
Dann leitete Hans-Heinrich Bergmann über zu einem Thema, das er als die "angenehmste und vornehmste Aufgabe eines Vereinsvorsitzenden" bezeichnete, "nämlich die Ehrung von Mitgliedern, die sich, sei es durch langjährige Treue, sei es durch außergewöhnliche Leistungen, oder, wie im nun anstehenden Fall, durch beides ausgezeichnet haben." Die Rede war natürlich vom scheidenden Vorsitzenden Richard Hohmann, der, wie es Hans-Heinrich Bergmann zutreffend ausdrückte, "in der Freien Turnerschaft Schney Geschichte geschrieben, der unsere Gemeinschaft geprägt hat, der ein Teil der Geschichte unseres Vereins geworden ist."
Richard Hohmann turnte bereits als Kind bei den Freien Turnern aktiv mit, bevor er 1952 mit dem Erreichen des Mindestalters von 16 Jahren "offiziell" dem Verein als Mitglied beitrat.
Seit diesem Zeitpunkt gehört er ununterbrochen in den verschiedensten Funktionen zur Führungsmannschaft des stolzen Vereins.
Er war von Anfang an beim 1953 wiedergegründeten Spielmannszug dabei und stellte als Trommler, Lyraspieler und Klarinettist bzw. Saxophonist und während der ersten 20 Jahre als verantwortungsbewusster Kassier seinen Mann.
1959 wurde er stellvertretender Vorsitzender des Hauptvereins, und vom 27. Juni 1975 bis zur Generalversammlung im Jahre 2003 leitete er als weithin geachteter und beliebter 1. Vorsitzender den größten Schneyer Verein mit außerordentlichem Erfolg.
Als Vorsitzender war Richard Hohmann in jeder Hinsicht ein Vorbild: sein Fleiß, seine Gewissenhaftigkeit und seine Zuverlässigkeit ließen keinerlei Wünsche offen, und alles, wofür Richard Hohmann verantwortlich zeichnete, hatte ein hohes Niveau. Stets war er darauf bedacht, für seinen Verein Ehre einzulegen, ihn stets und überall "würdig" zu vertreten.
Unter der Führung von Richard Hohmann hat sich die gesamte Freie Turnerschaft positiv verändert. Zu den größeren Maßnahmen, die unter seiner Ägide durchgeführt wurden, gehörten die Entlandung des Kirchweihers, die Neubestuhlung der Turnhalle, der Bau der Freisportanlage, die Erneuerung des Heizungskessels, des Daches, der Toiletten und der Decke sowie die Anschaffung einer neuen Küche in der Turnhalle. Des weiteren wurden der ökologische Umbau des Kirchweihers, eine aufwändige Baumpflegeaktion, die Umzäunung der Freisportanlage und zahlreiche Instandhaltungsmaßnahmen am und im Turnerhaus vorgenommen. Weit über zwei Millionen DM wurden so zum Wohl der Mitglieder der Freien Turnerschaft Schney investiert.
Auch nach außen vertrat Richard Hohmann den Verein hervorragend: nicht nur hatte er jederzeit ein problemloses und freundschaftliches Verhältnis zum Partnerverein, der Franken-Akademie, und zu den anderen Schneyer Vereinen, sondern er hat sich auch in verschiedenen Funktionen bei den Sportverbänden, als Gemeinderat und 2. Bürgermeister der ehemals selbstständigen Gemeinde Schney, sowie als Stadt- und Kreisrat für die Allgemeinheit und die Freie Turnerschaft Schney eingesetzt.
Die bisherige Lebensleistung von Richard Hohmann fand auch ehrende öffentliche Anerkennung: 1998 wurde er für sein kommunalpolitisches Engagement und seinen Einsatz für die Allgemeinheit mit dem Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland am Bande geehrt, am 9. November 2002, anlässlich des Festabends zum 95-jährigen Bestehen des Vereins, erhielt er vom Bayerischen Turnverband die selten verliehene Ehrennadel in Gold mit großem Kranz und Urkunde und vom Bayerischen Landes-Sportverband die noch seltenere Verdienstnadel in Gold mit Brillanten und Urkunde. Am gleichen Tag wurde er zum Ehren-Mitglied der Freien Turnerschaft Schney ernannt.
Am Ende dieser Laudatio bedankte sich der neue Vorsitzende beim scheidenden Vorsitzenden für dessen einmalige Leistung und ernannte ihn unter dem lang anhaltenden Beifall der Anwesenden zum dritten Ehren-Vorsitzenden in der Geschichte der Freien Turnerschaft Schney. Die dies bestätigende Urkunde trug folgenden Text: "In Würdigung seiner überragenden Verdienste um die Freie Turnerschaft Schney und in dankbarer Anerkennung seiner aufopferungsvollen, jahrzehntelangen Tätigkeit als 1. Vorsitzender wird der Turnbruder Richard Hohmann auf einstimmigen Beschluss der Vorstandschaft zum Ehren-Vorsitzenden ernannt."
Anschließend gab es für Richard Hohmann noch eine Überraschung, denn der Spielmannszug hatte es sich nicht nehmen lassen, seinem stets in Freundschaft verbundenen Vereinsvorstand und ehemaligen Kameraden als Anerkennung für seine Leistung ein Ständchen zu spielen: die "Hymne an die Freude" (Europa-Hymne) aus der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven war das eigens für diesen Anlass einstudierte Musikstück.
Die anstehenden Satzungsänderungen konnten anschließend recht schnell vorgenommen werden: alle von der Vorstandschaft vorgeschlagenen Formulierungen wurden einstimmig von den Mitgliedern akzeptiert.
Nach der Bekanntgabe einiger Termine schloss Hans-Heinrich Bergmann diese ereignisreiche und harmonisch verlaufene Versammlung. Sie klang traditionsgemäß mit dem Turnerlied "Turner, auf zum Streite!" aus, das diesmal natürlich von den Aktiven des Spielmannszugs mit ihren Instrumenten begleitet wurde.
Hans-Heinrich Bergmann
Schney (kag) – Es war kein leichtes Jahr, auf das die Freie Turnerschaft Schney bei ihrer Generalversammlung zurückblicken konnte. Doch dank der vorbildlichen Zusammenarbeit innerhalb des Vereins wurden alle Klippen und Untiefen erfolgreich umschifft. Mit dem 50jährigen Jubiläum des Spielmannszugs und großartigen sportlichen Erfolgen im Bereich der Leichtathletik und des Turnens konnte sich die Freie Turnerschaft über die Grenzen der Stadt Lichtenfels hinaus einen Namen machen.
Überschattet war das Vereinjahr vom Tod des Ehrenvorsitzenden Richard Hohmann, der sich in den vergangenen Jahrzehnten um den Verein höchste Verdienste erworben hat. Abschied nehmen musste man auch von den Turnbrüdern Willi Werner und Hubert Schicke.
Auch der Totalausfall der Heizungsanlage in der Turnhalle kam völlig unerwartet. Einen Glanzpunkt setzte jedoch das 50jährige Jubiläum des Spielmannszugs. All dies war für Hans Heinrich Bergmann Anlass sich bei den zahlreichen Übungsleitern und Funktionären, die ihn in seinem ersten Jahr als Vorstand unterstützt hatten, persönlich zu bedanken. In diesem Zusammenhang lobte er auch die Kooperation mit dem Partnerverein Franken-Akademie.
Die Berichte der Fachwarte spiegelten ein funktionierendes, sportlich sehr erfolgreiches Vereinsleben wieder. So beschrieb der Oberturnwart Achim Steiner in seinem sehr detaillierten Bericht die vielfältigen turnerischen Aktivitäten der Freien Turnerschaft Schney. In der Turnhalle, auf der Freisportanlage, bei Turnfesten und verschiedenen Wettkämpfen hielten sich Mitglieder des Vereins körperlich fit. Dabei legt man großen Wert auf die Förderung und Einbindung der jüngsten Vereinsmitglieder. Zu einer festen Einrichtung ist mittlerweile das Kinderzeltlager in Hammer geworden, das sich großer Beliebtheit erfreut. In diesem Zusammenhang bedankte sich Achim Steiner bei Günther Werner, der sein Gelände und auch seine sanitären Einrichtungen für das Kinderzeltlager zur Verfügung stellte. Sichtbares Zeichen der turnerischen Erfolge waren im zurückliegenden Jahr wieder die zahlreich errungenen Sport- und Leichtathletik-Abzeichen gewesen.
Für die Wettkampfriege der Mädchen lieferte Edi Stark den Bericht. Die Gruppe besteht aus 16 Turnerinnen und nahm an zahlreichen Wettkämpfen teil. Es wurden 15 Gerätturnabzeichen abgenommen. Bei den Jahrgangsbestenkämpfen in Lichtenfels wurde Lisa Lorenz zum dritten Mal Gaussiegerin, Lena Hackenberg und Sabine Ulbricht belegten zweite Plätze. Bei Bezirksturnfest in Rehau erkämpfte Lisa Lorenz Platz zwei. Weitere Mannschafts- und Einzelerfolge kamen hinzu.
Als sehr erfreulich bewertete Stark den starken Zulauf von Kindern, der dazu führte das eine zweite Turngruppe eingerichtet wurde. Diese Aufbaugruppe trainiert jeweils am Freitag um 15 Uhr.
Zum Aushängeschild des Vereins habe sich die Leichtathletikabteilung entwickelt, meinte der Leichtathletikwart Karl-Heinz Lausberg und wurde nicht müde in seinem detaillierten Bericht die Erfolge der einzelnen Aktiven aufzuzählen.
Insgesamt nahmen die Leichtathleten der Freien Turnerschaft Schney an 43 Sportveranstaltungen teil. Dabei war es der Leichtathletikwart selbst, der für die Schneyer Läufer die größten Erfolge verbuchen konnte.
Seinen bisher größten Erfolg auf nationaler Ebene erzielte Karl-Heinz Lausberg bei der Deutschen Seniorenmeisterschaft in Schweinfurt mit der Vizemeisterschaft über 1.500 Meter und dem dritten Platz über 800 Meter. Zuvor hatte er sich bei der Bayerischen Seniorenmeisterschaft über die gleichen Distanzen jeweils die Vizemeisterschaft gesichert sowie den 3. Platz über 400 Meter. Auch auf Oberfrankenebene und bei den Nordbayerischen Meisterschaften holte er sich den Meistertitel über 1.500 Meter in der M60. Alle diese Erfolge brachten Lausberg die Einladung zu Ländervergleichskampf zwischen Württemberg, Sachsen, Thüringen, der Schweiz und Bayern ein. Mit seinem 3. Platz über 800 Meter und als Schlussläufer bei der 3 mal 1000-Meter-Staffel, die bayerische Bestzeit lief, hatte er maßgeblichen Anteil am bayerischen Erfolg.
Die Freie Turnerschaft selbst trat ebenfalls als Ausrichter von Sportveranstaltungen in Erscheinung. Beim Läufermeeting im Juni 2003 waren 80 Sportler am Start, beim Silvesterlauf waren es 280 Teilnehmer. Erstmals in der Geschichte des Vereins gelang es einer Damenmannschaft der Freien Turnerschaft den Mannschaftssieg zu erringen und den begehrten Raiffeisen&Volksbank-Cup zu gewinnen.
Beim Crosslauf im April gab es fünf erste Plätze für Schneyer Athleten. Gleichzeitig stellte Schney insgesamt sechs Stadtmeister im Crosslauf.
Bei den Bayerischen Senioren Meisterschaften im Halbmarathon sicherte sich Petra Ernst ebenso wie bei der oberfränkischen Seniorenmeisterschaft in Neustadt die Vizezemeisterschaft. Neben den beiden genannten Läufern waren zahlreiche weitere Athleten der Freien Turnerschaft Schney bei einer Vielzahl regionaler und überregionaler Veranstaltungen erfolgreich.
All diese Erfolge waren Anlass für den Verein seine herausragenden Sportler des zurückliegenden Jahres besonders zu ehren. In Abwesenheit huldigte man dabei der Ausnahmeturnerin Hanne Knoppe, die seit Jahrzehnten sportlich äußerst erfolgreich und aktiv ist. Ihr gelang 2003 die bayernweit wohl einmalige Leistung zum 50. Mal das Bayerischen Leistungssportabzeichens in Gold zu erringen. Für die bereits aufgezählten Leistungen wurden Karl-Heinz Lausberg und Petra Ernst geehrt.
Im gleichen Atemzug gratulierte man auch Christian Ernst, der durch seinen 3. Platz bei der oberfränkischen Bahnmeisterschaft über 10.000 m in Coburg auf sich aufmerksam machte. Im Nachwuchsbereich war Isabel Adam zu nennen, die bei der Kreismeisterschaft der Schüler in Bad Rodach in der W 11 über 800 m und beim Schülervergleichskampf Oberfranken ebenfalls in Bad Rodach bei 3x 800 m jeweils den 1. Platz errang. Ins Rampenlicht turnte sich Lisa Lorenz, die den Titel der Gaumeisterin und der Vizemeisterin auf Bezirksebene errang. Lena Hackenberger machte als Gau-Vizemeisterin von sich reden.
Den Bericht des Spielmannszugs gab Stabführer Heinrich Rehm ab, der mitteilte, dass zur Zeit ca. 45 Musiker im Spielmannszug aktiv sind, die im Jahr 2003 etwa 25 offizielle Auftritte und etliche Ständchen absolviert haben. Mit 12 jungen Flötenspielern, 2 Blasmusikern, 4 Trommlern und einem Lyraspieler, die sich zur Zeit noch in Ausbildung befinden, verfügt der Spielmannszug auch über ein vielversprechendes Potential für die Zukunft.
Manfred Bergmann informierte über die Kassenverhältnisse des Spielmannszuges und es war festzustellen, dass diese aktive Abteilung der Freien Turnerschaft auch finanziell auf sehr gesunden Beinen steht.
Von einem geordneten Spielbetrieb innerhalb der Tennisabteilung konnte Dieter Gutgesell berichten. Der Wanderwart Frank Bergmann ließ die Wanderungen des letzten Jahres noch einmal Revue passieren. Dabei führte die Frühjahrswanderung nach Buch am Forst. Es nahmen 46 Personen teil. Die Herbstwanderung führte mit 44 Teilnehmern von Pferdsfeld aus zum Veitsberg. Bei der diesjährigen Götzwanderung soll der Krappenberg erkundet werden. Eine Tagesfahrt mit dem Bus ist für den 13. Juni geplant.
Auf große Aufmerksamkeit stieß auch heuer wieder der Bericht des Hauptkassiers Frank Bergmann, der eine genaue Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 2003 vorlegte und trotz der hohen Aufwendungen für die Heizungserneuerung in der Turnhalle mitteilte, dass die Freie Turnerschaft Schney bezüglich der Finanzen nach wie vor mit großer Zuversicht in die Zukunft blicken kann. Die Zahl der Mitglieder ist um vier auf nunmehr 550 gestiegen.
Mit dem 100-jährigen Vereinsjubiläum im Jahr 2007 werfen bei der Freien Turnerschaft Schney große Ereignisse ihre Schatten voraus. Deshalb wurde schon jetzt ein Festausschuss gebildet, der die nötigen Vorarbeiten übernehmen soll. Dem Ausschuss gehören folgende Mitglieder an: Hans-Heinrich Bergmann, Karl-Heinz Lausberg, Sandra Hohmann, Frank Bergmann, Manfred Bergmann, Heinrich Rehm, Marlene Noack, Annette Heinz, Achim Steiner, Stefan Hümmer, Claudia Bergmann, Tanja Schicke, Dieter Paul, Uwe Fleischmann, Berthold Werner, Ute Hohmann, Roland Popig, Heidi Hohmann und Reinhold Schorn.
Nach der Bekanntgabe aktueller Termine schloss
die überaus harmonische Versammlung mit dem Turnerlied.
Foto:

V.l: Sandra Hohmann (stellvertretende Vorsitzende), Karl-Heinz Lausberg, Lisa Lorenz, Petra Ernst, Christian Ernst, Oberturnwart Achim Steiner und Hans-Heinrich Bergmann (1. Vorsitzender). - Foto:kag
Schney
(kag) – Die bevorstehende 100-Jahrfeier des Vereins warf ihre Schatten voraus
auf die Generalversammlung der FT Schney am Freitagabend im Vereinszimmer.
Einmal mehr zeigte der Rückblick, dass die Freie Turnerschaft in sportlicher
Hinsicht im zurückliegenden Vereinjahr überaus erfolgreich war und auch in
gesellschaftlicher Hinsicht hervorragendes geleistet hat.
Einen
Aufwärtstrend verzeichnet die Mitgliederzahl. Fünfzehn Erwachsene und neunzehn
Kinder haben sich seit der letzten Generalversammlung dem Verein angeschlossen.
Vieles hat sich über den regulären Turn- und Übungsbetrieb hinaus
getan:
Der
Bauausschuss befasste sich im Hinblick auf das Jubiläum mit Themen wie
Tennisplätze, Freisportanlage, Mauer zum Schlossgarten, Wohnung im Turnerhaus,
vorläufiger Abschluss der Arbeiten an der Kegelbahn, notwendige Reparaturen und
Renovierungen an und in den Gebäuden. Etliche dieser Maßnahmen wurden bereits
fertig gestellt. Das neue Vereinszimmer „Kegelbahn“ wird rege
genutzt.
Besondere
Beachtung fand der Bezirksturntag unter Mitwirkung des Spielmannszugs, das
überaus erfolgreiche Benefizkonzert des Spielmannszugs zugunsten der
benachbarten evangelischen Kirche, die Überreichung von Sportabzeichen, die
Kirchweihveranstaltungen, die Weihnachtsfeier, die Faschingsveranstaltungen
sowie die Siegerehrungen anlässlich des Crosslaufs und des Silvesterlaufs
2006.
All
dies war für den Vorsitzenden Hans-Heinrich Bergmann Anlass genug um sich bei
allen ehrenamtlichen und freiwilligen Helfern namentlich zu bedanken. Lobend
erwähnte er auch die Kooperation mit dem Partnerverein
Franken-Akademie.
Den
ausführlichsten Bericht der Fachwarte gab Leichtathletikwart Karl-Heinz
Lausberg, der gleichzeitig darüber klagte, dass es trotz der herausragenden
Erfolge seiner Abteilung sowohl im Schüler- als auch im Jugendlichen- und
Erwachsenenbereich an „Nachwuchs“ mangelt.
Bei
der Teilnahme an 31 Sportveranstaltungen bis hin zur Deutschen Meisterschaft
wurden von den wenigen Aktiven recht gute Ergebnisse erzielt. Diese wurden
anschließend minutiös aufgelistet. Insgesamt erzielte man 24 erste, zwölf zweite
und drei dritte Plätze. In der oberfränkischen Bestenliste belegen die Läufer
und Läuferinnen der Freien Turnerschaft Schney in der oberfränkischen
Bestenliste zwölf erste, fünf zweite und einen dritten
Platz.
Aus
dem Bericht des Oberturnwarts Achim Steiner ging hervor, dass sich am bewährten
Turn- und Gymnastikangebot der FT Schney nichts geändert hat. Allerdings wurde
unter der Regie von Claudia Bergmann eine Tanz- und Gymnastik-Jugendgruppe ins
Leben gerufen.
Einundzwanzig
Mädchen erturnten im Jahr 2006 das Gerätturnabzeichen, vier von ihnen errangen
das begehrte Abzeichen bereits zum sechsten Mal. Unter ihnen befand sich auch
Lisa Lorenz, die die maximale Punktzahl erreichen konnte. Sechzehn Schüler-,
Jugend- und Sportabzeichen konnten vor wenigen Tagen für die im Jahr 2006
erbrachten Leistungen überreicht werden. Die Wiederholung des Bayerischen
Leistungsabzeichens in Gold gelang dabei Petra Ernst zum sechsten und Karl-Heinz
Lausberg zum 27. Mal. Das Sportabzeichen in Gold erzielten die beiden
erfolgreichen Leichtathleten ebenfalls zum sechsten (Petra Ernst) und sogar zum
dreißigsten Mal (Karl-Heinz Lausberg).
Die
Erfolge der Wettkampfriegen der Mädchen wurden im Bericht von Edi Stark
gewürdigt. Erfreut zeigte sich Bergmann, der den Bericht in Vertretung verlas,
über die Leistungen der Mädchenmannschaft mit Lisa Hummrich, Nadine Gernet,
Kristin Gutgesell und Ornella Berg, die bei Turnen im Verein und den
Rundenwettkämpfen den ersten Platz errang, sowie über die Erfolge einer weiteren
Mädchenmannschaft, bestehend aus Kim Eckstein, Ann-Lena Gutgesell, Janine Otto,
Jana Boxdorfer, Melissa Hajnsek und Nora Hummrich, die an gleicher Stelle Platz
2 belegte.
Mit
kurzen Berichten meldeten sich die Verantwortlichen für den Spielmannszug, Uwe
Fleischmann und der Wanderwart Frank Bergmann zu Wort. Die Senioren-Abteilung,
die nun von Karin Witzgall geleitet wird, besteht aus immerhin 20 Aktiven, die
regelmäßig und mit großer Begeisterung zu den Turnstunden kommen. Dem von
Christian Kirmes verfassten und vom Vorsitzenden verlesenen Bericht der
Tennis-Abteilung war zu entnehmen, dass sich die 71 Mitglieder auf die
Renovierung der Tennisplätze freuen, die noch vor dem Jubiläum abgeschlossen
werden soll.
Mit
großem Interesse wurde der ausführliche Kassenbericht von Hauptkassier Frank
Bergmann von den Mitgliedern zur Kenntnis genommen. Die vorgelegten Zahlen und
der Bericht der Revisoren waren Anlass zu Zufriedenheit und
Anerkennung.
Als
einen schönen Brauch bezeichnete es der Vereinsvorsitzende, die besonders
erfolgreichen Sportler des Vereins auf der Generalversammlung zu ehren. In
diesem Jahr waren es die Turnerinnen Lisa Lorenz und Lisa Hummrich sowie die
Leichtathleten Petra Ernst, Udo Nassel und Karl-Heinz
Lausberg.
Als
den erfolgreichsten Aktive in der Geschichte der Freien Turnerschaft Schney
charakterisierte Bergmann den Leichtathletikwart Karl-Heinz Lausberg. Auch in
der letzten Saison gab es kaum einen bedeutenden Lauf, in dem sein Name nicht
ganz vorne auftauchte.
In
der oberfränkischen Bestenliste wurden 11 mal Rang eins, 5-mal Rang 2 und 1-mal
Rang 3 erreicht. Jeweils Platz 1 belegte Lausberg bei den oberfränkischen
Meisterschaften über 10 km in Burgebrach und über 10.000 m in Bayreuth sowie
über 5.000 m in Wunsiedel (Nordbayerische Meisterschaft). Bayerischer Meister
über 1.500 m und Bayerischer Vizemeister über 800 m wurde er in Hösbach. Bei den
Deutschen Meisterschaften in Aachen belegte er in seiner Klasse M 65 über 800 m
Platz 4 und über 1.500 m Platz 3.
Seit
Jahren erfolgreich ist auch Petra Ernst. Sie errang bei der oberfränkischen
Meisterschaft beim Straßenlauf in Burgebrach über 10 km den 4. Platz und wurde
beim Crosslauf in Schney vor wenigen Wochen oberfränkische Vizemeisterin. Und
mit Udo Nassel hat die Freie Turnerschaft einen weiteren Spitzenmann in ihren
Reihen. Er wurde in Bayreuth in der M 55 über 10.000 m und in Wunsiedel über
5.000 m oberfränkischer Meister. Beim Crosslauf in Schney belegte er den 3.
Platz.
Erneut
erfolgreich war die Turnerin Lisa Lorenz, die aufgrund ihres Studiums in
Abwesenheit geehrt wurde. Sie war Siegerin bei den Bestenkämpfen in Lichtenfels
und erturnte sich den 1. Platz beim Turnen im Verein in Neunkirchen. Die
Jugendliche Lisa Hummrich wird ihre Anerkennung von ihrem Übungsleiter Edi Stark
erhalten. Sie belegte bei den Bestenkämpfen in Lichtenfels den 1.
Platz.
Abschließend
gab der Vereinsvorsitzende noch einige ergänzende Informationen zum Jubiläum
anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Freien Turnerschaft Schney. Dieses
findet am Freitag, den 4. Mai (Totenehrung und Festkommers) und dann am
Wochenende vom Freitag, 11. Mai bis Sonntag, 13. Mai (Unterhaltsamer Teil für
die Öffentlichkeit) statt. Den Sonntagvormittag beginnen die Turner mit einem
gemeinsamen Kirchgang.
Der
Text für die Festschrift liegt mittlerweile vor. Als Jubiläumsgabe haben sich
die Schneyer Turner etwas ganz besonderes einfallen lassen, einen handsignierten
Druck von einem Drei-Platten-Holzschnitt, gefertigt von Turnbruder Berthold
Werner. Dieser zeigt das Schloss und die Liegenschaften der Freien Turnerschaft
Schney mit Umgebung aus einer nicht alltäglichen
Perspektive.
Für
das Jubiläum soll auch ein großflächiges Transparent angeschafft werden.
Ansonsten laufen die Vorbereitungen durch den Festausschuss auf Hochtouren. Der
Vorsitzende appellierte an alle, sich für die zahlreichen Arbeitseinsätze zur
Verfügung zu stellen. Das gemeinsam gesungene „Turnerlied“ beschloss die
Versammlung.
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Als einen schönen Brauch bezeichnete es der Vereinsvorsitzende Hans-Heinrich
Bergmann (rechts), die besonders erfolgreichen Sportler des Vereins zu ehren. In
diesem Jahr waren es (v.l.:) die Leichtathleten Udo Nassel, Karl-Heinz Lausberg
und Petra Ernst. - Foto:kag
